2. INSTALLATION

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JTL-Wawi besteht aus einem zentralen Datenbankserver und Clients, den einzelnen Arbeitsplätzen. All diese Clients greifen auf einen gemeinsamen Datenbestand in der Datenbank zu. Natürlich ist es auch möglich, den Datenbankserver und den Client auf ein und demselben Rechner zu installieren, um z. B. eine Einzelplatzversion von JTL-Wawi zu betreiben. Solch eine Einzelplatzversion kann dann immer noch problemlos um weitere Clients erweitert werden. JTL-Wawi erfordert mindestens Windows 2000/XP, da eine moderne Datenbank von Microsoft, die MS SQL Express 2005 Datenbank, mitinstalliert wird.


Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] 2.1 Systemvoraussetzungen

[bearbeiten] 2.1.1 Systemvoraussetzungen für den Datenbankserver (MS SQL 2005 Express)

Seit Version 0.9959 wird MS SQL 2005 standardmäßig installiert. Für MS SQL 2005 Express gelten folgende Systemvoraussetzungen:

  • Windows 7
  • Windows Vista
  • Windows XP
  • Windows Server 2003
  • Windows 2000 SP4
  • Windows Small Business Server 2003
  • Virtual PC
  • Virtual Server

Quelle und weitere Details: Microsoft Developer Network

Hilfreiche, allgemeine Informationen zur Datenbank finden Sie unter Allgemeines zur Datenbank.


[bearbeiten] 2.1.2 Systemvoraussetzungen für Clients (JTL-Wawi)

  • Windows 98 (mit zusätzlicher gdiplus.dll, neustem Internet Explorer und funktionierender ODBC Verbindung)
  • Windows 2000 (evtl. gdiplus.dll nötig)
  • Windows XP
  • Windows Vista

Bemerkung: Die Datenbank und der Client können natürlich auch auf ein und demselben Rechner installiert werden (sogenannte Einzelplatzversion).


[bearbeiten] 2.2 Übersicht der Downloadpakete

Vollversion.jpg


Hierbei handelt es sich um die Version, in der das Programm und das Datenbankpaket vorhanden sind. Diese Version wird benötigt, wenn Sie JTL-Wawi auf einem Rechner (Einzelplatzlösung) nutzen möchten, oder wenn Sie JTL-Wawi im Netzwerk nutzen möchten. Im letzten Fall wird diese Version nur auf dem Rechner benötigt, auf dem die Datenbank liegt. Dieser Rechner muss immer eingeschaltet sein, damit die anderen Netzwerknutzer mit JTL-Wawi arbeiten können


Upgrade1.jpg


Dieses Paket beinhaltet alle geänderten Dateien seit Erscheinen der JTL-Wawi Vollversion. Daher wird dieses Paket (fast) immer zusätzlich zur Vollversion bei einer Neuinstallation benötigt. Derzeit ist die Version 0.99613 aktuell.


Client.jpg


Dies ist die Version ohne Datenbank. Sie funktioniert nur im Netzwerk - also bei vorhandenem und funktionierendem Datenbankserver. Hierfür muss eine Vollversion von JTL-Wawi im Netzwerk installiert sein.


[bearbeiten] 2.3 Installation der Einzelplatzversion

Sie müssen für die Installation als Administrator angemeldet sein. Schalten Sie vor Beginn der Installation Norton Antivirus oder andere Antivirensoftware aus, da die MS SQL Express 2005 Datenbank von Microsoft ansonsten nicht ordnungsgemäß installiert wird!


Um die Einzelplatzversion zu installieren, laden Sie sich bitte das aktuelle Paket herunter. Dieses finden Sie unter http://www.jtl-software.de/jtlwawi.php

Für die Installation laden Sie bitte die Vollversion von JTL-Wawi und das dazugehörige Upgrade herunter (nur wenn die Versionsnummer des Upgrades höher ist als die der Vollversion). Wie das Upgrade für JTL-Wawi installiert wird, ist in Kapitel 2.4 genauer erläutert.

Nachdem Sie die Vollversion heruntergeladen haben, öffnen Sie bitte die zip-Datei mit einem geeigneten Entpackprogramm wie WinRAR o. ä. und entpacken Sie diese in ein Verzeichnis Ihrer Wahl. Im entpackten Ordner finden Sie folgendes:

  • JTL-Wawi_2.Installationsschritt Verzeichnis
  • SQL-Server_1.Installationsschritt Verzeichnis
  • Installationsanleitung.txt Datei

Die Installation besteht aus zwei Schritten:

  1. Datenbankinstallation: Dazu starten Sie die Datei SQL-Server_1.Installationsschritt/SQLEXPR_DEU.exe. Dieser Vorgang kann einige Minuten in Anspruch nehmen.
  2. JTL-Wawi Installation: Dazu starten Sie die Datei JTL-Wawi_2.Installationsschritt/setup.exe.

Wenn beide Komponenten ohne Probleme installiert wurden, ist JTL-Wawi einsatzbereit. Starten Sie JTL-Wawi über das Startmenü -> JTL-Software -> JTL-Wawi. Beim ersten Programmstart werden Sie gefragt, ob Sie eine neue Datenbank erstellen möchten. Bestätigen Sie diese Frage mit Ja. Dann ist Ihre Wawi einsatzbereit und Sie können die Erstkonfiguration der Wawi durchführen (siehe hierzu Kapitel 3 und 4). Lassen Sie erst im Anschluss daran die Installation eines evtl. Upgrades folgen. Upgrades sind neue JTL-Wawi Versionen, die meist um Funktionen erweitert wurden. Da die Vollversionen nicht immer auf der aktuellsten JTL-Wawi-Version beruhen, sollten Sie nach einer neueren Upgradeversion schauen und diese ggf. installieren (JTL-Wawi Upgrade installieren).

War JTL-Wawi bereits instaliert, so müssen vor der Installation des SQL-Servers die Dateien in C:\programme\microsoft sql server\mssql.1\mssql\Data eazybusiness.mdf und eazybusiness_log.ldf sowie alle Mandant_x.mdf und Mandant_X_log.ldf gelöscht oder besser verschoben werden, sonst kann keine neue Datenbank oder Mandant erstellt werden!



[bearbeiten] 2.4 Installation von Client/Server Systemen im Firmennetzwerk

Mit JTL-Wawi kann an beliebig vielen Arbeitsplätzen gleichzeitig auf demselben Datenbestand gearbeitet werden. Hierbei muss allerdings ein Rechner als zentraler Datenbankserver dienen (Server). Alle anderen Rechner sind Arbeitsplätze (Clients) und arbeiten auf der Datenbank des Servers.

Installationsreihenfolge:

Zuerst sollte der Datenbankserver installiert und konfiguriert werden.
Danach alle Clients. Der Datenbankserver kann gleichzeitig auch als Client dienen.

[bearbeiten] Serverinstallation

Falls Sie einen MS SQL Datenbankserver bereits laufen haben (evtl. für andere Anwendungen) und diesen auch für JTL-Wawi nutzen möchten, so lesen Sie bitte unter vorhandenen MS SQL Datenbankserver nutzen weiter.

[bearbeiten] Einen neuen Datenbankserver (MS SQL 2005 Express) aufsetzen

Auf dem Rechner, der als Datenbankserver dienen soll, muss die Vollversion von JTL-Wawi installiert werden. Dies geschieht durch einen Doppelklick auf die Setup-Datei des Installationspakets. Bei der Installation wird die Datenbank (MS SQL Express 2005) automatisch installiert, sowie auch ein Client von JTL-Wawi; d. h. auch auf dem Datenbankserver kann theoretisch gearbeitet werden. Bei der Arbeit mit JTL-Wawi muss stets der Datenbankserver in Betrieb sein und eine Netzwerkverbindung zu jedem Client haben. Die Installation der Datenbank ist exakt diesselbe wie bei der Einzelplatzversion (dort muss ja schliesslich auch eine Datenbank vorhanden sein). Eine Anleitung finden Sie weiter oben unter Installation der Einzelplatzversion

Den SQL-Server (so heißt die verwendete Datenbankengine, die bei der Vollinstallation mitinstalliert wird) fügen Sie zu den Ausnahmeregelungen in der XP-Firewall hinzu; das heißt Sie erweitern diese einfach um das Programm sqlsrv.exe.

Folgende Schritte sind dazu notwendig:

  • Start -> Ausführen -> firewall.cpl -> [Enter]
  • Ausnahmen -> Programm -> Durchsuchen -> C:\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL.1\MSSQL\Binn\sqlserv.exe -> OK.


[bearbeiten] Verwendung eines vorhandenen MS SQL Datenbankservers

Als erstes sollte man herausfinden, wie der Instancename des SQL Servers lautet. Schauen Sie hierfür unter Start -> Systemsteuerung -> Verwaltung -> Dienste nach, wie die SQL Server Dienste heissen:

  • MSSQL$Instancename bedeutet, dass es eine MSDE Datenbank ist.
  • SQL Server (Instancename) bedeutet, dass es sich um eine MS SQL Server 2005 (Express) Datenbank handelt.

Sobald Sie den Instancenamen herausgefunden haben, sollten Sie die Datenbankverbinung am Server prüfen. Dazu muss man den Benutzernamen und Passwort eines Datenbankbenutzers kennen, der auch die Rechte hat, Datenbanken anzulegen. In folgendem Fall ist es der Benutzer sa:

  • START -> Ausführen -> »cmd.exe« <OK>
  • osql -S (local)\<Instancename> -U sa -P <passwort> -d master
  • Dabei sollte - 1> - erscheinen. Falls ja, verlassen Sie den Vorgang mit »quit«.

Wenn die Verbindung am Server zur Datenbank funktioniert hat, sollte man nun die Netzwerkverbindung zwischen dem Client (Arbeitsplatz) und dem Server prüfen:

  • Start -> Ausführen -> »cmd.exe« <OK>
  • ping <Servername oder Server-IP>

Besteht die Netzwerkverbindung, kann JTL-Wawi gestartet werden.

  • Es erscheint eine Fehlermeldung, dass die Verbindung nicht aufgebaut werden kann; klicken Sie diese weg.
  • Ein neues Login-Fenster erscheint, in das Sie als Server:
    <Servername>\<Instancename>
    eintragen, sowie den Benutzernamen und das Passwort des Datenbankbenutzers. Statt der Servernamens ist auch die Server-IP-Adresse möglich.
  • Wird der Server gefunden, erscheint folgende Meldung: -eazybusiness Datenbank existiert nicht - neue erstellen?-. Hierzu muss der Datenbankbenutzer natürlich die Rechte haben, eine neue Datenbank auf dem SQL-Server zu erstellen. Bestätigen Sie diese Meldung.
  • Nach dem Erstellen erscheint ein Fenster mit einer ODBC-Verbindung, schliessen Sie dieses Fenster bzw. brechen Sie den Vorgang ab.
  • Rufen Sie Systemsteuerung -> Verwaltung -> Datenquellen ODBC auf und erstellen Sie eine neue ODBC-Verbindung: eazy -> SQL Server. Verwenden Sie dafür die hier beschriebenen Einstellungen: ODBC Verbindung (Datenbankverbindung).
  • Bitte achten Sie darauf, dass bei der ODBC-Verbindung als Standarddatenbank eazybusiness eingetragen ist!

Jetzt kann JTL-Wawi erneut gestartet werden. Evtl. wird der SQL-Server erneut abgefragt, tragen Sie dort dann die gleichen Daten ein.


[bearbeiten] Clientinstallation / Installation der Arbeitsplätze

Auf jedem Arbeitsplatzrechner, auf dem mit JTL-Wawi gearbeitet werden soll, muss die Clientversion von JTL-Wawi installiert werden. Clients müssen erst dann installiert werden, wenn der Datenbankserver installiert und konfiguriert (Firewall!) und eine Netzwerkverbindung zwischen den Rechnern hergestellt ist.

Falls Sie mehrere Instanzen von SQL-Server auf Ihrem Rechner installiert haben sollten, müssen alle Dateien mit dem Namen sqlsrvr.exe aus folgenden Ordnern als Ausnahmeregel der Windows-Firewall hinzugefügt werden:

  • C:\Programme\Microsoft SQL Server\mssql$eazysales\binn\
  • C:\Programme\Microsoft SQL Server\mssql.1\mssql\binn\
  • C:\Programme\Microsoft SQL Server\mssql.2\mssql\binn\
  • C:\Programme\Microsoft SQL Server\mssql.3...

(Jede Instanz erhält eine separate Nummer)

Wichtig ist, dass der SQL-Server mit Netzwerk-Bibliotheken installiert wird (diese Einstellung ist im Setup der Vollversion von JTL-Wawi bereits aktiv) und TCP/IP Portnr. des SQL Servers gelistet ist. Geprüft wird das ganze in der Konsole (cmd.exe) mit dem Befehl: netstat -an -b

Bei der Installation vom Client als Servername tragen Sie den Namen des Datenbankservers ein (es funktioniert auch mit der IP-Adresse).

Beispiel: RECHNERNAME\JTLWAWI bzw. xxx.xxx.xxx.xxx\JTLWAWI

Das war's, die Clients müssen nicht noch extra konfiguriert werden. Alles was benötigt wird, ist die Verbindung zur Datenbank (ODBC) und die exe-Datei von JTL-Wawi - beides wird automatisch installiert.

Bei Problemen überprüfen Sie als erstes bitte immer die ODBC-Verbindung auf dem Client. Diese muss funktionieren. Unter folgendem Link können Sie Ihre Einstellungen vergleichen: ODBC-Verbindung (Datenbankverbindung).

[bearbeiten] VPN-Verbindung für SQL-Server

Ein VPN (Virtual Private Network) ist eine Verbindung über das Internet zu einem entfernten Netzwerk. Durch die VPN-Verbindung verhält sich der eigene Rechner so, als wäre er Bestandteil des entfernten Netzwerks. Im einfachsten Fall ist das entfernte Netzwerk nur ein Rechner, es kann aber natürlich auch eine Arbeitsgruppe oder Domäne mit diversen Clients/Servern sein. Man kann also von zuhause/unterwegs so arbeiten, als würde man an direkt an einem Rechner im entfernten Netzwerk sitzen. Ein VPN-Tunnel kann von Dritten im Internet nicht abgehört werden, es ist also eine sichere Verbindung.

Für das Arbeiten mit der JTL-Wawi bedeutet dies, dass man mittels eines VPNs mit einem Wawi-Client auch auf Datenbanken sicher zugreifen kann, die auf entfernten Rechnern installiert sind. Das ist ziemlich praktisch, wenn man beispielsweise überwiegend von seinem Arbeitsplatz aus mit der Wawi arbeitet, aber auch von zuhause darauf zugreifen möchte, oder wenn man auch im Urlaub stets Kontrolle über die Wawi halten möchte, ohne die Datenbanken replizieren zu müssen. Das ist immer dann sinnvoll, wenn mehrere Personen auf die Wawi-Datenbank zugreifen (sonst Gefahr von Datenverlust).

Für die Einrichtung eines VPN gibt es diverse Hardware- sowie Softwarelösungen, je nach Sicherheitsanspruch. Mit "Sicherheit" ist hier jedoch nicht der VPN-Tunnel an sich, sondern der Anmeldevorgang gemeint, denn man muß zunächst das entfernte Netzwerk kontaktieren und sich authentifizieren, um den Tunnel überhaupt aufbauen zu können. Unter Windows geschieht dies ganz einfach mit Boardmitteln, was nachfolgend für eine WinXP-Umgebung beschrieben wird.

  1. Der externe VPN-Server (ein Rechner oder ein Router mit enstprechender Protokolltechnik), mit dem man sich verbinden will, muß über eine feste IP-Adresse mit permanenter Internetverbindung verfügen. Sofern keine feste IP existiert, wird diese in der Regel über DynDNS umgeleitet (www.dyndns.com; ein Dienst, über den dynamische Anschlüsse eine feste Adresse erhalten und so erreichbar sind).
  2. Eine eigene Internet-Verbindung sollte bestehen
  3. Sie erstellen eine neue Netzwerkverbindung unter Start -> Einstellungen -> Netzwerkverbindungen -> Assistent für neue Verbindungen wie folgt:
  • -Verbindung mit dem Netzwerk am Arbeitsplatz herstellen- -> weiter
  • -VPN-Verbindung- -> weiter
  • Einen Namen für die Verbindung vorgeben (irgendwas, wird später so unter den Netzwerkverbindungen angezeigt) -> weiter
  • Falls man keine permanente Internetverbindung besitzt, kann man jetzt eine Verbindung vorgeben, die beim VPN-Aufbau immer erst gewählt werden soll. Wenn bereits eine Verbindung besteht (sollte der Standard sein), dann hier -keine Anfangsverbindung automatisch wählen- -> weiter
  • Jetzt die IP-Adresse oder den DynDNS-Hostnamen des entfernten Rechners/Netzwerks angeben, zu dem man sich verbinden möchte -> weiter
  • Abschließend nochmals bestätigen und eventuell die neue Verbindung als Verknüpfung auf dem Desktop ablegen (Haken setzen). Der Tunnel ist jetzt eingerichtet.

Um mit dem Client von JTL-Wawi über einen VPN-Tunnel per Remote auf einen SQL-Server zugreifen zu können, müssen Sie zunächst eine ODBC-Verbindung zum selbigen herstellen. Dies erledigen Sie unter Windows XP/Vista wie folgt:

  1. Aktivieren Sie zunächst den VPN-Tunnel (Verbindung muss bestehen)
  2. Rufen Sie den ODBC-Datenquellen-Administrator auf. Diesen erreicht man unter Einstellungen -> Systemsteuerung -> Verwaltung -> Datenquellen (ODBC).
  3. Wählen Sie den Reiter -Benutzer-DSN- aus fügen Sie eine neue Benutzerdatenquelle hinzu (Button Hinzufügen).
  4. Wählen Sie als Treiber -SQL-Server- aus.
  5. Wählen Sie einen Namen für die neue Datenquelle. Dieser wird später in der Wawi auch unter -DSN- angegeben.
  6. Geben Sie eine kurze Beschreibung an (ist unwichtig)
  7. Geben Sie den Server an, mit dem Sie sich verbinden möchten. Wenn der SQL-Server nicht in der Liste erscheint, ist das normal. Da der VPN-Tunnel schon besteht, gibt man diesen wie folgt vor: COMPUTERNAME\SQLSERVERNAME. Also beispielsweise SERVER1\JTLWAWI.
  8. Wählen Sie -SQL-Server-Authentifizierung- aus und geben Sie die bekannten Verbindungsdaten für die Datenbank an (User: »sa« etc.)
  9. Setzen sie den Haken bei -Zum SQL-Server verbinden ...-

    Sollten Daten falsch eingegeben worden sein, erhalten Sie nun die Fehlermeldung -SQL Server-Fehler 17-. Wenn Sie sich sicher sind, dass die Zugangsdaten korrekt sind, ist die Fehlerquelle fast immer der angegebene Servername. Achten Sie darauf, dass der Slash korrekt gewählt wurde und der Name der Datenbank korrekt ist.

    Weitere mögliche Fehler, die den Aufbau einer ODBC-Verbindung verhindern:
    - Der SQL-Server des externen Rechners akzeptiert keine Remote-Verbindungen (Standard bei SQL-Server 2005) oder
    - der VPN-Tunnel ist nicht korrekt eingerichtet.

  10. Bestätigen Sie die nachfolgenden Fenster und übernehmen Sie alle Voreinstellungen.
  11. Wenn alles korrekt eingerichtet wurde, starten Sie den Wawi-Client und geben unter -DSN- den Namen der neuen ODBC-Verbindung sowie die Zugangsdaten für die Datenbank an.


[bearbeiten] Client-/Server-Verbindung mit Internetserver/DynDNS

DynDNS ist ein Internetdienst, der es ermöglicht, einen festen Hostnamen als Pseudonym für eine sich dynamisch ändernde IP-Adresse einzurichten. Das sorgt dafür, dass ein Rechner immer über denselben Domainnamen angesprochen werden kann.

Um eine Client-/Server-Verbindung mittels DynDNS herzustellen, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Laden Sie sich zunächst die aktuelle Vollversion von JTL-Wawi (und ggf. den entsprechenden Conector für das jeweilige Shopsystem) sowie das aktuelle Update herunter.
  2. Entpacken Sie das Installationspaket und installieren Sie dann die Vollversion auf dem Server (eazySales_cur.zip). Installieren Sie im Anschluss daran das Update Installation von Upgrades
  3. Stellen Sie nach der Installation mit dem Tool fport (Download hier) den vergebenen Port für den SQL-Server fest (TCP und UDP). Alternativ kann dieser auch mit dem befehl netstat -an -b ausgelesen werden. Diese muss im Router oder in der Firewall des Servers freigegeben und an die IP-Adresse des Servers weitergeleitet werden.
    Wichtig: Geben Sie Die Datei sqlsrv.exe in der Firewall von Windows frei.
    - Start --> Ausführen --> »firewall.cpl« --> OK
    - Ausnahmen -> Programm -> Durchsuchen -> C:\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL.1\MSSQL\Binn\sqlserv.exe -> OK.
  4. Erstellen Sie sich nun einen DynDNS-Account (es gibt diverse Anbieter). Dieser Account muss nun im Router angelegt und dort ebenfalls auf die IP-Adresse des Servers weitergeleitet werden. Sollte der Router eine solche Weiterleitung nicht unterstützen, muss ein Updater-Client verwendet werden (als Freeware auf der Seite von DynDNS zu finden).
  5. Erstellen Sie vor Installation des Clients eine ODBC-Datenbankverbindung auf dem Clientrechner. Unter Start --> Einstellungen --> Systemsteuerung --> Verwaltung --> Datenquellen (ODBC) sollte die Datenquelle "eazy", abgesehen von den Pfaden und Rechnernamen so aussehen, wie auf diesen Screenshots.
    Bitte achten Sie darauf, welche Kontrollkästchen aktiviert sind und ob ein Slash ( / ) oder Backslash ( \ ) eingetragen wurde. Geben Sie dann den Benutzernamen (»sa«) und das Passwort (»sa04jT14«) ein. Als Server tragen Sie Ihre DynDNS-Domain ein, also z. B. xxxxx.dyndns.org\JTLWAWI
    Bei Internetverbindungen muss die Option Anschluss dynamisch bestimmmen in den ODBC Einstellungen bei Clientkonfiguration raus und die genaue Portnr. des Servers eingetargen werden! Die Portnr. kann man am Server mittels netstat -an -b heruasfinden.

  1. Installieren Sie nun die Client-Version von JTL-Wawi auf ihrem Client-Rechner und geben Sie auch hier als Server Ihre DynDNS-Domain an.


[bearbeiten] 2.5 Installation von Upgrades

Wir veröffentlichen in regelmäßigen Abständen Upgrades, in denen neue Funktionen eingebaut und alte Fehler behoben werden.

Bei einem Upgrade von 0.99629 oder älter folgen Sie bitte der Anleitung Update von JTL-Wawi 0.99269 oder älter auf die aktuellste Version.

Bei neueren Versionen (ab 0.99630) verläuft der Upgradevorgang wie folgt:

  • Erstellen Sie ein Datenbankbackup
  • Laden Sie das aktuelle Upgradepaket herunter
  • Beenden Sie JTL-Wawi auf allen Clients (Arbeitsplatzrechnern)
  • Doppelklicken Sie auf jedem Client die Upgradedatei
  • Folgen Sie dem Installationsassistenten
  • Beim ersten Start von JTL-Wawi wird nach der Installation die Datenbank automatisch auf die aktuelle Version gebracht.

Wichtig ist, dass jeder Client diesselbe Version hat.


[bearbeiten] 2.6 Allgemeines zur Datenbank

Die Datenbank wird bei der Vollversion mitinstalliert. Die Clientversionen von JTL-Wawi enthalten nur JTL-Wawi, aber keine Datenbank.

Seit der Version 0.9959 ist JTL-Wawi mandantenfähig. Seitdem können beliebig viele Mandanten erstellt werden. Für jeden Mandanten wird eine neue Datenbank erstellt. Die erlaubte Größe richtet sich nach der verwendeten Art der Datenbank:

  • bei der kostenlosen Microsoft MSDE Datenbank: 2 GB (diese wurde vor JTL-Wawi 0.9959 Vollversion standardmäßig installiert)
  • bei der kostenlosen Microsoft SQL Express 2005 Datenbank: 4 GB (diese wird ab JTL-Wawi 0.9959 Vollversion standardmäßig installiert)
  • bei der kostenpflichtigen Microsoft SQL-Datenbank: beliebige Größe.


Beachten Sie bitte, dass auch die Artikelbilder in der Datenbank gespeichert werden. Hierdurch wird die Datenbank zwar nicht langsamer, allerdings wächst sie schneller. Grob geschätzt kann man mit einer Datenbank von 1 GB Größe ca. 20.000 Artikel mit je einem 50 KB großen Bild verwalten. Kunden-, Auftrags- und Rechnungsdaten nehmen kaum Speicherplatz in Anspruch. Als weitere Faustregel kann man annehmen, dass 95% der Datenbankgröße auf Bilddaten zurückzuführen ist.

Sollte Ihnen das Limit bei den kostenfreien Datenbankversionen nicht ausreichen, so kann jederzeit problemlos auf die Microsoft SQL-Datenbank gewechselt werden. Hierbei bietet JTL-Software auch Hilfestellung.


Einschränkungen beim Betriebsystem des Datenbankservers:

Windows XP Home kann max. fünf gleichzeitige Verbindungen verwalten. Windows XP Professional und Windows 2000 sind auf zehn gleichzeitige Verbindungen limitiert.

Es ist demnach nicht sinnvoll, zehn Arbeitsplätze mit JTL-Wawi mit einem Datenbankserver zu betreiben, auf dem Windows XP Home läuft.

Für größere Anforderungen sollten die dafür vorgesehenen Server-Betriebsysteme von Microsoft verwendet werden.


[bearbeiten] 2.7 Wechsel der Datenbank: Umstieg von MSDE auf MS SQL 2005 Express im laufenden JTL-Wawi Betrieb

  1. Führen Sie in JTL-Wawi ein DB-Export durch. Hierdurch wird eine BAK-Datei erstellt. Diese Datei wird bei Verwendung von SQL Express 2005 nicht mehr benötigt, sondern dient als Notfallbackup, falls die Umstellung auf MS SQL 2005 Express fehlschlagen sollte.
  2. Führen Sie (ebenfalls auf dem System mit der »alten« Datenbank) Start -> Ausführen -> »cmd.exe« aus und geben Sie folgendes ein:
    osql -D eazy -U sa -P sa04jT14 -d master -Q "sp_detach_db eazybusiness"
  3. Sichern Sie die Datei C:\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL$EAZYSALES\Data\eazybusiness.mdf
  4. Die Software sollte über Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung -> Software Deinstalliert werden sobald gleicher Rechner benutzt wird.
  5. Installieren Sie .Net Framework 2.0 (auf www.microsoft.de erhältlich)
  6. Installieren Sie nun MS SQL 2005 Express. Verwenden Sie hierzu die Datei SQL-Server_1.Installationsschritt/SQLEXPR_DEU.exe aus dem Installationsverzeichnis der Vollversion von JTL-Wawi. Die JTL-Wawi darf nicht gestartet werden!
  7. Kopieren Sie nun nur die Datei "eazybusiness.mdf" der alten MSDE-Datenbank (aus Pkt. 3) in den Ordner C:\Programme\Microsoft SQL Server\mssql.1\mssql\Data\ . Falls dort eine eazybusiness_log.ldf vorhanden ist, diese löschen.
  8. Führen Sie Start -> Ausführen -> »cmd.exe« aus und geben Sie folgendes ein:
    osql -S (local)\JTLWAWI -U sa -P sa04jT14 -d master -Q "sp_attach_db 'eazybusiness', 'c:\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL.1\MSSQL\Data\eazybusiness.mdf'"

    Es sollte die Meldung erschienen das die Datei "eazybusiness_log.LDF" erstellt wurde.


Falls Ihnen nur noch die BAK-Datei von der MSDE zur Verfügung steht und nicht mehr die C:\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL$EAZYSALES\Data\eazybusiness.mdf, so setzen Sie sich mit uns in Verbindung; wir helfen Ihnen hier weiter.

Weitere Informationen: http://www.microsoft.com/technet/prodtechnol/sql/2005/msde2sqlexpress.mspx


Bild:Gefahr.png Sollten weitere Mandanten existieren, so bitte genauso mit den Dateien Mandant_X vorgehen. Dabei eazybusiness durch Mandant_X tauschen. (X = Nr. des Mandanten)


[bearbeiten] 2.8 Manuelle Installation MS SQL Server 2005/2008

Für den Betrieb von JTL-Wawi kann auch ein anderer MS SQL Server als die mitgelieferte Expressversion installiert werden. Meist wird eine Vollversion benutzt, sobald die Expressversion an die Grenze von 4GB Datenbankgröße stößt. Die Instalaltion kann auch genutzt werden, um z.B. Microsoft SQL Sevrer 2008 Express manuell zu installieren.

Nach dem Ausführen der Setup-Datei links Installation wählen und Neue eigenständige SQl-Server Installation... klicken

Bild:Schritt1.png

Weiter klicken

Bild:Schritt2.png

Lizenzbedingungen akzeptieren und Weiter klicken

Bild:Schritt3.png

Installieren klicken

Bild:Schritt4.png

Weiter klicken

Bild:Schritt5.png

Datenabnkmoduldienste wählen und Weiter klicken

Bild:Schritt6.png

Instanznamen vergeben z.B. JTLWAWI und Weiter klicken

Bild:Schritt7.png

Weiter klicken

Bild:Schritt8.png

Kontoname wählen und Weiter klicken

Bild:Schritt9.png

Gemischter Modus aktivieren und das sa Passwort des Datenbankadministrators angeben. Dieses Passwort gut merken, da dies ständig von der Wawi abgefragt wird. In der automatischen Installation ist dies das sa04jT14 Passwort - das Passwort sollte stets nach der Installation HINWEISE/FAQ#Datenbankpasswort_.C3.A4ndern. Unten Aktuellen Benutzer hinzufügen, um dem angemeldeten Benutzer uneingeschränkten Zugriff auf den SQL Server zu ermöglichen. Es kann auch über Hinzufügen ein anderer Benutzer gewählt werden. Anschließend Weiter klicken

Bild:Schritt10.png

Weiter klicken

Bild:Schritt11.png

Weiter klicken

Bild:Schritt12.png

Installieren klicken

Bild:Schritt13.png

Instalaltion abschliessen

Bild:Schritt14.png

Bild:Schritt15.png

Nach einer erfolgreichen Installation, unter START - Microsoft SQL Server 200X - Konfigurationstools - den Konfiguartionsmanager aufrufen. Links im Baum zu dem Knoten SQL Server-Netzwerkkonfiguration navigieren und mit Doppelklick auf TCP/IP dieses Protokoll aktivieren. So wird ein Zugriff auf den SQL Server über TCP/IP ermöglicht.

Bild:Schritt16.png

Nach erfolgreicher Installation sollte der SQL Server getestet werden. START - Ausführen und cmd.exe starten. Dort diesen Befehl absetzen:
osql -S (local)\<Instanzname> -U sa -P <Passwort>

  • <Instanzname>: den namen der Instanz eintragen (Standard JTLWAWI)
  • <Passwort>: das sa Passwort eintragen

Sollte 1> erscheinen, so ist der Server erreichabr. Mit Quit kann man osql.exe beenden.

Als nächstes kann JTL-Wawi installiert werden.

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