Kategorie:JTL-Wawi:Datenbank-Backup

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Videotutorial JTL-Wawi Datenbank Export/Import


Schauen Sie sich unser Video-Tutorial an wie Sie in wenigen Schritten Ihre Datenbank exportieren und importieren können.




DB-Export

Um eine Sicherung zu erstellen gehen Sie wie folgt vor.



Info.png
Mit Hilfe einer .bat-Datei ist es außerdem möglich, Datenbanksicherungen automatisiert erstellen zu lassen.
Die genaue Vorgehensweise ist hier beschrieben: Automatische Sicherungen



Welche Daten enthält ein DB-Export?

Ein DB-Export enthält alle Daten des aktuell angemeldeten Mandanten, die Sie in JTL-Wawi haben. Sogar Artikel- und Kategoriebilder sind darin enthalten. Es handelt sich hierbei um die Datenbank BACKUP Funktion des SQL-Servers selbst, d.h. die erstellte Sicherung lässt sich auch über andere Tools einspielen wie z.B. Microsoft SQL-Server Management Studio. Werden mehrere Mandanten betrieben, so muss diese Funktion für jeden Mandanten aufgerufen werden.

Sichern von Mandantendatenbanken

Datenbanksicherungen können wie gewohnt durchgeführt werden. Bei einem DB-Export wird stets eine Sicherung für den aktiven Mandanten durchgeführt.

Die Wiederherstellung von Mandantendatenbanken geschieht in der Mandantenverwaltung mit den jeweiligen Backup-Dateien. Wichtig ist, dass die Mandanten nur in Ihre ursprüngliche Datenbank aufgespielt werden können d.h. ein Mandant, welcher die Datenbank Mandant_2 nutzt, kann nur in die gleichnamige Datenbank Mandant_2 importiert werden. Somit ist es nicht möglich, die Mandanten zu tauschen.

Falls ein Tausch gewünscht ist, muss die Sicherung mittels Microsoft SQL Server Management Studio aufgespielt werden wie hier beschrieben: Datenbank-Backup per SQL Management Studio


Backups automatisiert erstellen lassen

Folgender Workaround beschreibt die automatische Datenbanksicherung (Hauptdatendank und/oder Mandantendatenbanken) als geplanten Windowstask - hierbei wird jeden Tag im Backupverzeichnis eine neue Backupdatei erstellt, die jederzeit über den Menüpunkt DB-Import importiert werden kann. Wird ohne zusätzliche Mandanten gearbeitet, lässt sich dies ebenfalls nutzen, die Standarddatenbank heißt eazybusiness, d.h. im unten stehenden Code würden die jeweiligen Zeilen für die Mandanten fehlen.

Diese Datenbanknamen verwendet JTL-Wawi:

Bitte beachten Sie, dass eine Datenbanksicherung für die Hauptdatenbank nur als Hauptdatenbank per JTL-Wawi importiert werden kann. Dasselbe gilt für mandant_x, d.h. mandant_3 Datenbank kann nur in diesem Mandanten wiederhergestellt werden. Per Kommandozeile besteht diese Einschränkung nicht, hier können Datenbankbackups in beliebige Datenbanken importiert werden. Weitere Informationen finden Sie unter Frühere Datenbanken in einzelne Mandanten importieren.

Weiter unten finden Sie einen Codeabschnitt, den Sie im Texteditor als *.bat-Datei abspeichern müssen. Diese .bat-Datei wählen Sie als Programm bei der Planung von Tasks aus. Die Taskplanung erreichen Sie in Windows unter Start --> Programme --> Zubehör --> Systemprogramme --> Geplante Tasks.

Die .bat Datei:

Die entsprechenden Sicherungsordner müssen vorher erstellt werden z. B. d:\backup\eazysales\mandant_1 usw.

mandant_1 - 6 ist nur als Beispiel anzusehen, die Nummer des Mandanten finden Sie im Menüpunkt Mandanten im Menü JTL-Wawi. Sind weniger Mandanten vorhanden, muss der Code ab osql.exe entsprechend gekürzt werden.


Beispiel für 6 Mandanten, Inhalt der .bat Datei:

@echo off
osql.exe -S (local)\JTLWAWI -U sa -P sa04jT14 -Q "BACKUP DATABASE eazybusiness TO DISK = 'd:\backup\db\%date%.bak'"
osql.exe -S (local)\JTLWAWI -U sa -P sa04jT14 -Q "BACKUP DATABASE mandant_1 TO DISK ='d:\backup\mandant_1\%date%.bak'"
osql.exe -S (local)\JTLWAWI -U sa -P sa04jT14 -Q "BACKUP DATABASE mandant_2 TO DISK = 'd:\backup\mandant_2\%date%.bak'"
osql.exe -S (local)\JTLWAWI -U sa -P sa04jT14 -Q "BACKUP DATABASE mandant_3 TO DISK = 'd:\backup\mandant_3\%date%.bak'"
osql.exe -S (local)\JTLWAWI -U sa -P sa04jT14 -Q "BACKUP DATABASE mandant_4 TO DISK = 'd:\backup\mandant_4\%date%.bak'"
osql.exe -S (local)\JTLWAWI -U sa -P sa04jT14 -Q "BACKUP DATABASE mandant_5 TO DISK = 'd:\backup\mandant_5\%date%.bak'"
osql.exe -S (local)\JTLWAWI -U sa -P sa04jT14 -Q "BACKUP DATABASE mandant_6 TO DISK = 'd:\backup\mandant_6\%date%.bak'"

Achtung: Passen Sie den Pfad D:\Backup\eazysales\ für Ihr System an. In diesem Ordner werden die Backupdateien erstellt. Probieren Sie vorher manuell aus JTL-Wawi eine Datenbanksicherung in den gewünschten Ordner zu machen. Wenn dies nicht gehen sollte und zu einem Fehler führt, dann lesen Sie diese Problemlösung: Backup lässt sich nicht erstellen. Falls Sie das Datenbankpasswort geändert haben, verwenden Sie anstelle sa04jT14 Ihr geändertes Passwort.


Beispiel ohne zusätzliche Mandanten (Hauptdatenbank wird gesichert), Inhalt der .bat Datei:

@echo off
osql.exe -D eazy -U sa -P sa04jT14 -Q "BACKUP DATABASE eazybusiness TO DISK = 'd:\backup\db\%date%.bak'"

Achtung: Passen Sie den Pfad d:\backup\eazysales\db\ für Ihr System an. In diesem Ordner werden die Backupdateien erstellt. Falls Sie das Datenbankpasswort geändert haben, sollte Sie statt sa04jT14 Ihr geändertes Passwort verwenden.


Die Mandanten Backup-Dateien können in der Mandantenverwaltung eingespielt werden.


DB-Import

Beim DB-Import wird die komplette Datenbank durch das Backup ersetzt. Einmal ausgeführt, gibt es keine Möglichkeit dies Rückgängig zu machen!
Um eine exportierte Datenbank wieder zu importieren, nutzen Sie bitte den Datenbank-Import; diese Funktion finden Sie ebenfalls unter dem Menüpunkt JTL-wawi. Hierbei wird das Backup in die Datenbank importiert, mit der aktuell die JTL-Wawi verbunden ist. Zusätzlich müssen die beiden physikalischen Dateien der Datenbank (*.mdf und *.ldf) mit angegeben werden.


Dbimport.png


Nach dem Aufruf der DB-Import Funktion, muss die erstellte Sicherungsdatei *.BAK ausgewählt werden. Zusätzlich ist es notwendig, die beiden physikalischen Datenbankdateien *.mdf und *.ldf, wo die Datenbank auf der Festplatte gespeichert ist, mit anzugeben. Beim Klick auf 'Durchsuchen' werden Sie automatisch zum Installationspfad des SQL-Servers geleitet, dort muss die entsprechende physikalische Datei gewählt werden. Der Name dieser Datei entspricht meist dem Datenbanknamen. Durch die Angabe der physikalischen Dateien ist es möglich, die Sicherung auch in andere Datenbanken als der ursprünglichen Datenbank einzuspielen.

Es ist wichtig, dass keine aktiven Verbindungen zu dieser Datenbank existieren - JTL-wawi, JTL-Ameise oder andere Tools müssen beendet werden, sonst scheitert der Datenbank-Import.


Adb import.png



Schleudergefahr.png
Auf einigen Systemen gibt es Probleme mit Sonderzeichen und Umlauten im Pfad bzw. Dateinamen der Backupdatei.
Speichern Sie ein Backup in keinem Verzeichnis mit Sonderzeichen / Umlauten und benutzen Sie auch im Backupdateinamen keine Sonderzeichen / Umlaute.




Nach dem erfolgreichen Import müssen Sie sich erneut als Nutzer anmelden.


DB-Import mittels SQL Server Management Studio Express

Sollte es beim Datenbankimport zu Problemen kommen, empfiehlt sich ein Import über das SQL Server Management Studio Express.

Um das SQL Server Management Studio 2005 Express Edition unter Windows 7 verwenden zu können, kann es nötig sein, dass Sie zuvor das SQL Server 2005 Service Pack 4 installieren.
Ohne das Service Pack 4 kann es zu Fehlermeldungen kommen und Windows 7 verweigert die Installation und/oder die sachgemäße Ausführung des SQL Management Studios.

Den Download für das Service Pack 4 finden Sie direkt bei Microsoft im Download Center.


FAQ zu Backup / Wiederherstellung

Wie lautet das Passwort des Datenbankadmins (für Backup, etc.)?

Voreingestellt ist das Passwort des Datenbankadministrators [sa]: sa04jT14 Dieses Passwort wird verlangt, wenn ein Datenbank-Backup eingespielt werden soll.

Wie es geändert wird, lesen Sie unter Wie lautet das Passwort des Datenbankadmins (für Backup, etc.)?.


Backup manuell einspielen

START -> Ausführen cmd.exe starten

osql.exe -D eazy -U sa -P sa04jT14 -d master -Q "restore database eazybusiness from disk='c:\meine.bak' with replace"

c:\meine.bak - sollte auf eigene BAK Datei zeigen.


Backup lässt sich nicht einspielen (DB-Import)

Sollte es Probleme mit dem Einspielen der Datenbank geben, spielen Sie die Datenbank mittels SQL Server Management Studio Express.

Auf einigen Systemen gibt es Probleme mit Sonderzeichen und Umlauten im Pfad bzw. Dateinamen der Backupdatei. Speichern Sie ein Backup in keinem Verzeichnis mit Sonderzeichen / Umlauten und benutzen Sie auch im Backupdateinamen keine Sonderzeichen / Umlaute. Das voreingestellte Passwort des Datenbankadmins lautet: sa04jT14

Probleme werden auftauchen, wenn Sie versuchen, eine BAK Datei (Backupdatei aus JTL-Wawi heraus erstellt), die unter MSDE erstellt wurde, unter MS SQL Server 2005 Express (und andersherum) zu importieren. Die BAK Datei lässt sich nur unter dieser Datenbank wieder über JTL-Wawi importieren, unter der die Backupdatei erstellt wurde.

Wie Sie die Datenbank von MSDE auf MS SQL 2005 Express upgraden können, finden Sie unter Wechsel der Datenbank: Umstieg von MSDE auf MS SQL 2005 Express im laufenden JTL-Wawi Betrieb


Backup lässt sich nicht erstellen (DB-Export)

Beim Versuch, ein Backup in JTL-Wawi zu erstellen kommt folgende Fehlermeldung:

Meldung: Error -1 performing exec
SQL State = 00000
SQL Message=
Src: Exec Direct 

Dieses Problem hängt mit den Rechten zusammen, mit denen der Datenbankdienst läuft.

Die Datenbank kann aus Sicherheitsgründen nur unter c:\programme\microsoft sql server\mssql.1\mssql\backup gesichert werden.

Abhilfe: Unter Systemsteuerung -> Verwaltung -> Dienste finden Sie den Dienst SQL SERVER (JTLWAWI). Mit einem Rechtsklick gelangen Sie in das Kontextmenü. Wählen Sie hier Eigenschaften aus. Wählen Sie im Reiter Anmelden den Punkt Lokales Systemkonto aus und setzen Sie den Haken bei Datenaustausch zwischen Dienst und Desktop zulassen. Nun muss der Dienst beendet und neu gestartet werden. Danach wird es möglich sein, aus JTL-Wawi heraus DB-Exporte durchzuführen.


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