Kategorie:JTL-Wawi:Einstellungen

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Alle Einstellungen in JTL-Wawi werden im Menüpunkt "Einstellungen" getroffen.

Menü leiste4 821.png


Inhaltsverzeichnis

Globale Einstellungen


Allgemein

Eingangsrechnungen nutzen
Mit dieser Option wird die Verarbeitung von Eingangsrechnungen in JTL-Wawi de/aktiviert. Die Nutzung der Funktion Eingangsrechnungen bietet eine Übersicht Ihrer bezahlten oder gebuchten Lieferantenbestellungen. Das Aktivieren der Eingangsrechnungen hat zu Folge, dass der durchschnittliche Einkaufspreis (GLD) in den Artikeldetails von JTL-Wawi ausschließlich per Eingangsrechnung berechnet wird. Mit Eingangsrechnungen können zudem zur Berechnung des GLD Zusatzkosten, wie Zoll oder Versandkosten hinzugezogen werden. Sofern diese Option deaktivert ist, können keine Eingangsrechnungen erstellt werden. Der durchschnittliche EK Netto (GLD) wird ohne Eingangsrechnung mit jedem Wareneingang in JTL-Wawi berechnet.

Mehr zum durchschnittlichen Einkaufspreis Netto (GLD) oder den [:Eingangsrechnung] finden Sie im jeweiligen Thema.

Alternierende Farben in Listenansichten
In allen neuen Listenansichten, wie der Versandverwaltung oder der Einkaufsverwaltung, werden zur Übersichtlichkeit alternierende Farben dargestellt.


SQL Server- <Servername,<Portnr>\<Instanzname> für externe Tools
Tragen Sie hier den SQL Servernamen ein. Der SQL Servername besteht aus drei Angaben:
<Servername>,<Portnr.>\<Instanzname>




Jede Microsoft SQL Server Installation erhält einen Instanznamen. Dies dient dazu, auch mehrere SQL Serverinstanzen nebeneinander betreiben zu können. Standardmäßig ist der Instanzname einer Microsoft SQL Server Installation bzgl. JTL-Wawi JTLWAWI. Sofern Sie bei der Installation des Microsoft SQL Servers einen anderen Instanznamen vergeben haben, verwenden Sie den vergebenen Namen für die Instanz. Sofern Sie sich nicht sicher sind, welcher Name für die Instanz vergeben wurde, suchen Sie in der Diensteverwaltung des PCs mit Microsoft SQL Server Installation nach SQL Server (Instanzname).



Merkfunktion in Übersichten aktivieren
Sofern Sie zwischen Eingabemasken wie Artikel, Kunden, Aufträge, Rechnungen wechseln möchten, ohne die jeweilige Ansicht zu verändern, aktivieren Sie die Option Merkfunktion in Übersichten nutzen. Beispiel: Sie suchen nach einem Auftrag. Währenddessen meldet sich ein anderer Kunde. Sie wechseln in die Rechnungsansicht, helfen dem Kunden weiter und fahren anschließend mit Ihrer Arbeit in der Auftragsverwaltung an derselben Stelle fort.

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HTML-Editor:
JTL-Wawi bietet zwei Varianten des HTML WYSIWYG (What you see is what you get) Editors an. Der HTML-Editor ermöglicht, Beschreibungstexte für Kategorien oder Artikel in JTL-Wawi zu editieren. Mehr Funktionalität bietet dabei der neue HTML-Editor. Hier ist es beispielsweise möglich, ohne tiefere HTML-Kenntnisse, multimediale Inhalte im Beschreibungstext einzufügen. Dazu bietet der neue HTML- Editor die Möglichkeit, CSS Stylesheets fest zu definieren.

Geben Sie dazu unter Base-URL die Domain an, unter der das Stylesheet zu erreichen ist. (www.IhreDomain.de). Unter Css-Url1 geben Sie den absoluten Pfad zur CSS Datei an. (templates/JTL-Shop3-Tiny/themes/custom/theme.css) Sofern ein zweites CSS benötigt wird, geben Sie dazu auch den absoluten Pfad zur zweiten CSS Datei im Feld Css-Url2 an. (templates/JTL-Shop3-Tiny/themes/custom/theme.css)

Nachdem die Einstellungen getroffen wurden, stehen nun die Stylesheet-Klassen in JTL-Wawi zur Verfügung. Nutzen Sie diese Variante der Formatierung, um stets das gleiche Design Ihrer Kategorien oder Artikelbeschreibungen festzulegen.

JTL-Wawi Toolbar Iconset:
JTL-Wawi bietet sogenannte Iconsets an. Unter Iconsets kann das Aussehen der oberen Symbolleiste in JTL-Wawi beeinflusst werden.

Einstellungen iconset1.png

oder Alternativ

Einstellungen iconset2.png


Artikel


Artikel in der Datenbank löschen
Artikel, welche in der JTL-Wawi Produktverwaltung gelöscht werden, bleiben ohne diese Einstellungen in der Datenbank erhalten. Die Produkte werden lediglich auf "Inaktiv" gesetzt. In der Produktverwaltung können Artikel jederzeit wieder aktiviert werden. Nutzen Sie dazu in der Produktverwaltung den Filter "Aktiv/Inaktiv" oben rechts. Sofern Sie diese Option aktivieren, werden gelöschte Artikel für immer aus der Datenbank entfernt und sind somit nicht mehr wiederherstellbar. Wie Artikel in JTL-Wawi gelöscht werden, ist in Kapitel 6.3 beschrieben.

Gefahr.png Artikel, die auf diese Weise gelöscht wurden, werden auch in späteren Statistiken folglich nicht berücksichtigt!

Artikelübersicht
Die Option "Bilder in Artikelverwaltung bei "Mouse over" anzeigen" aktiviert eine Vorschau des Artikelbildes, sofern Sie mit der Maus über die Artikelnummer in der Artikelübersicht fahren.

Fremdplattformen (eazyAuction)

Sofern Sie Ihre eBay Angebote aus JTL-Wawi erstellen, besteht die Option, Artikel je Posten zu pflegen. Dies bedeutet, dass Sie bei erfolgreichen Verkauf des Angebots einen Posten Ihrer Artikel verkaufen. Sofern Sie beispielsweise eine Menge von drei unter Posten in der eBay Angebotsvorlage eintragen, wird bei Verkauf der Artikel drei Mal vom Bestand abgezogen.

Sofern Sie bereits Angebote bei eBay laufen haben, welche nicht aus JTL-Wawi über eazyAuction erstellt wurden, besteht über die Option "Lagerhaltungsnummer für Art.-Nr. in Aufträgen benutzen. Artikel automatisch zuweisen." die Möglichkeit, die Lagerführung in JTL-Wawi auch für diese eBay Angebote zu nutzen. Tragen Sie dazu bei eBay im Feld "Bestandseinheit" unter laufende Angebote die Artikelnummer des zugehörigen Artikels aus JTL-Wawi ein. Sobald ein Verkauf des sogenannten Fremdangebots stattfindet, findet die Zuordnung zum Lagerbestand über die Bestandseinheit bei eBay statt.
(eBay Bestandseinheit = JTL-Wawi Artikelnummer)


Aufträge/Angebote/Lieferantenbestellungen


Positionsbeschreibung
Die Positionsbeschreibung gibt an, welche Druckbeschreibung unter der jeweilgen Auftrags- bzw. Rechnungsposition gedruckt werden soll. In den Artikeldetails unter Beschreibung können neben der Kurz- und Langbeschreibung des Artikels, auch Druck kurz und Langbeschreibung gepflegt werden. Mit dieser Option bestimmen Sie, dass die ausgewählte Druckbeschreibung mitgedruckt wird. Optional kann von Auftrag zu Auftrag im Auftragsformular umentschieden werden. Im Auftragsformular wählen Sie dazu im Feld Beschreibung "keine Beschreibung", "Kurzbeschreibung" oder "Langbeschreibung" aus.



Nach Rechnungserstellung Auftrag/Rechnung nicht änderbar
Ohne diese Option kann ein Auftrag nach Rechnungserstellung geändert werden. Mit Auftragsänderung wird auch die zugehörige Rechnung geändert. Damit JTL-Wawi revisionssicher ist, sollten Sie diese Option aktivieren!

Lieferantenbestellungen müssen freigegeben werden
Bei dieser Option handelt es sich um eine Rechte-Einstellung. Müssen Lieferantenbestellung nach Erstellung vom Einkäufer freigegeben werden? Oder sind Lieferantenbestellungen nach Erstellung sofort freigegeben und können im Anschluss weiter zum Lieferanten übermittelt werden? Damit das Recht funktioniert, muss unter Einstellungen, Benutzerdaten/Rechte dem Benutzer das Recht "Lieferantenbestellungen freigeben" erteilt werden.

Auftrag Zusatzgewicht
Das Auftrags-Zusatzgewicht hilft Ihnen, Sendungsdaten aus JTL-Wawi zu exportieren ohne pro Artikel jeweils ein Gewicht hinterlegen zu müssen. Tragen Sie hier ein Gewicht ohne Einheit ein, um zu jedem Auftrag dieses Gewicht anzugeben. Angenommen, Sie haben mit Ihrem Logistikpartner eine Gewichtspauschale vereinbart. Wenn Sie diese Gewichtspauschale nur in wenigen Ausnahmen überschreiten, tragen Sie in diesem Feld ein Gewicht ein, welches unter Ihrer Pauschale liegt. Fortan werden alle Aufträge mit diesem Gewicht exportiert. Zur Erklärung: Die meisten Logistikpartner benötigen eine Gewichtsangabe, um automatisiert einen Paketaufkleber zu erzeugen. Mit der globalen Einstellung gehen Sie sicher, dass immer ein Gewicht vorhanden ist. Beachten Sie: sofern Sie bei den Artikeln ein Gewicht hinterlegen, wird das Artikelgewicht und das Auftragszusatzgewicht aus der globalen Einstellung addiert.

POS Aufträge/Rechnungen anzeigen
Diese Einstellung betrifft das Kassensystem LS-POS aus dem Hause Luwosoft. Die Option gibt an, ob in der Auftrags- bzw. Rechnungsübersicht auch Kassenaufträge angezeigt werden sollen. Sollten Sie viele Kassenvorgänge bearbeiten, ist es aus Gründen der Übersicht sinnvoll, diese Option zu aktivieren.

Gesamtsummen anzeigen
In der Auftrags- bzw. Rechnungsübersicht wird ein Gesamtbetrag aller Aufträge bzw. Rechnungen angezeigt. Möchten Sie diese Information ausblenden, so deaktivieren Sie die Option "Gesamtsummen anzeigen (Au-/Re. Verwaltung)".


Auftrags aus Angebot immer neu erstellen/nicht wandeln
Sofern Sie mit Angeboten arbeiten, kann anhand dieser Option entschieden werden, ob ein erfolgreiches Angebot nach Auftragserstellung erhalten bleibt, oder ob das Angebot nach Auftragserstellung gelöscht wird.

Stücklisten


Gewicht von Stücklisten automatisch berechnen
Eine Stückliste in JTL-Wawi, auch Set-Artikel genannt, ist ein Artikel, welcher aus verschiedenen anderen Artikeln besteht. Die Besonderheit liegt darin, dass der Gesamtbestand einer Stückliste sich aus den maximal vorhandenen Stücklistenartikeln errechnet. Beispiel: Ein Geschenkkorb besteht aus einer Flasche Wein, Äpfeln, Birnen und Schokolade. Alle soeben genannten Komponenten sind fünf Mal auf Lager. Der Geschenkkorb ist somit insgesamt fünf Mal auf Lager. Sofern eine Komponente verkauft wird, verringert sich dementsprechend der Bestand der Stückliste.

Die Option "Gewicht von Stücklisten automatisch berechnen" bewirkt, dass alle Angaben zum Gewicht der Komponenten in der Stückliste addiert angezeigt werden. Sofern Sie einer Komponente ein anderes Gewicht zuweisen, wird sofort das Artikelgewicht der Stückliste neu errechnet.

Durchschnittlicher Einkaufspreis von Stücklisten automatisch berechnen
Ähnlich verhält sich die Option "Durchschnittlicher Einkaufspreis von Stücklisten automatisch berechnen". Hier wird der Gleitende Durchschnittspreis aller Stücklistenkomponenten addiert in der Stückliste angezeigt. Sofern der Gleitende Durchschnittspreis (Durchschnitts EK Netto) sich in einer Stücklistenkomponente durch Wareneingang oder Eingangsrechnung verändert, wird sofort der Gleitende Durchschnittspreis in der Stückliste neu errechnet.

Gefahr.png Sofern Sie bereits Stücklisten in JTL-Wawi angelegt haben, kann die Aktivierung dieser Optionen zu erheblichem Rechenaufwand führen.

Zahlungseinstellungen


MwSt.
Im Feld "MwSt" bestimmen Sie, welche Mehrwertsteuer in manuell erstellten Vorgängen automatisch vorausgefüllt sein soll.

Zahlungsziel
Welches Zahlungsziel soll in manuell erstellten Vorgängen vorausgefüllt werden?

Gesamtbetrag auf 0,05 runden (Rappenrundung)
Diese Option betrifft derzeit ausschließlich die Schweiz. Da in der Schweiz keine ein und zwei Cent-Stücke existieren, werden dort alle ungeraden Cent Beträge auf 0,05 auf oder abgerundet. Sofern Sie Artikel mit 0,99 Cent verkaufen und diese Option aktiviert ist, wird auf einem Euro aufgerundet.


Debug


Sofern Sie vom JTL-Support gebeten werden, eine Log-Datei zur Verfügung zu stellen, aktivieren Sie die Option "Logdatei" oder "LogDatei Webshop-Abgleich". Geben Sie zudem an, wo die Logdateien gespeichert werden sollen.

Gefahr.png Bitte starten Sie JTL-Wawi neu, nachdem diese Option aktiviert wurde.

E-Mail


Da für JTL-Shop3 oder eazyAuction eigene Mailvorlagen für Versandbestätigungen oder Zahlungseingangsbestätigungen existieren, legen Sie im Reiter E-Mail der Globalen Einstellungen fest, ob bei Bestellungen aus dem Webshop oder Bestellungen von eBay, JTL-Wawi statt der JTL-Shop3 oder eazyAuction eine E-Mail bei Zahlungseingang oder Versandbestätigung geschickt wird.


Firmen/Maileinstellungen





Neben den Globalen Einstellungen in JTL-Wawi müssen Firmen sowie E-Mail Einstellungen getroffen werden. JTL-Wawi ist Mehrfirmenfähig, dazu kann zu jeder in JTL-Wawi angelegten Firma, ein eigener E-Mail Postausgangsserver, eigene Druck- und E-Mail Vorlagen (Auftrag, Rechnung, Lieferschein, Versand und Zahlbestätigung uvm.) erstellt, sowie ein eigener Nummernkreis aller Geschäftsvorfälle pro Firma angelegt werden.


Öffnen Sie unter "Einstellungen" die "Firmen/Maileinstellungen". Legen Sie Ihre Firma mit Klick auf "Hinzufügen" an. Hinterlegen Sie anschliessend Ihre Firmenanschrift. Beachten Sie, dass alle hier getroffenen Angaben zur Firma genauso in Druck- oder E-Mail Vorlagen ausgegeben werden. (Telefonnummer +49 (0) 24 33 / 805 68 01)

Firmeneinstellungen Land.png
Achtung: Es ist unbedingt erforderlich, in dieser Maske das korrekte Land Ihrer Firma anzugeben!




Anhand der Landesauswahl, werden automatisch entsprechende Einstellungen bezüglich der Steuerzonen vorgenommen. Bei Verwendung von JTL-Shop2 ist das hier hinterlegte Land zudem Ausgangspunkt sämtlicher Steuerberechnungen. Wird beispielsweise als Land "Deutschland" ausgewählt, so werden in den jeweiligen Steuer-Einstellungen automatisch die Steuerzonen -EU- und -Drittland- hinzugefügt.

Schleudergefahr.png
Bitte achten Sie auch darauf, Ihre Kontodaten korrekt zu hinterlegen. Ihre Kontodaten sind Grundlage für eine korrekte Funktionsweise der DTAUS-Funktion, dem Datenträgeraustauschverfahren mit Ihrer Bank, wenn sie Ihren Kunden die Zahlung per Lastschrift anbieten möchten.




Wechseln Sie anschliessend in den Reiter E-Mail-Einstellungen um einen E-Mail Postausgangsserver für die hinzugefügte Firma zu konfigurieren.

Nachrichten-Einstellungen
Vergeben Sie zunächst eine Absender E-Mail Adresse.

Kopie an (BCC)
Sofern Sie alle E-Mails die aus JTL-Wawi versendet werden an eine weitere E-Mail Adresse in Kopie schicken möchten, geben Sie im Feld "Kopie an (BCC)" die gewünschte E-Mail Adresse an.

Server-Einstellungen
Damit E-Mails aus JTL-Wawi versendet werden können, müssen sogenannte SMTP Einstellungen hinterlegt werden. Diese SMTP Einstellungen werden in der Regel von Ihrem E-Mail Provider bereitgestellt.

Beispiel:

Provider SMTP-Server Port Verschlüsselung Benutzername/Passwort
JTL-Software-GmbH JTL-Shop 3 Hosting mail.ihreDomain.de 25 Keine Verschlüsselung Benutzername und Passwort Ihres E-Mailaccounts.
GMX mail.gmx.net 587 STARTTLS ohne Zertifikatsprüfung Benutzername und Passwort Ihres E-Mailaccounts.
Google smtp.gmail.com 587 STARTTLS ohne Zertifikatsprüfung (Benutzername und Passwort Ihres E-Mailaccounts.
1und1 smtp.1und1.de 587 STARTTLS ohne Zertifikatsprüfung Benutzername und Passwort Ihres E-Mailaccounts.


Klicken Sie auf "Verbindung testen" um Ihre Einstellungen zu überprüfen.



Signatureinstellungen

Die E-Mail Einstellungen umfassen optional drei Arten von Signaturen. Signaturen geben Ihren E-Mails aus JTL-Wawi einen eindeutigen Fingerabdruck. Bis 2011 war es Beispielsweise Pflicht Rechnungsemails elektronisch zu signieren. Ab dem 1. Juli 2011 können elektronische Rechnungen ohne besondere Formvorschriften erstellt und versendet werden.

Signaturportal
Mit dieser neuen Funktion ist es möglich, qualifizierte Signaturen für elektronische Rechnungen gemäß § 14 UStG, Europaweit [RL 2006/112 EG] und in die Schweiz [EDI-V/GeBüV] via SOAP-Webservice zu erstellen.

Hierzu wird kein eigenes Zertifikat benötigt. Die von der JTL-Wawi erstellte PDF-Datei wird an den WebService von signaturportal.de gesendet, dort signiert und auf Wunsch ein Verifikationsprotokoll erstellt. Diese beiden Dateien werden anschließend von der JTL-Wawi an den Rechnungsempfänger versendet. Drucken und Versenden auf dem Postweg entfallen.

Für die Nutzung der WebServices von signaturportal.de ist es notwendig, dort einen Benutzeraccount anzumelden.



Hier tragen Sie die Logindaten und Kundennummer von signaturportal.de. Die Zugangsdaten erhalten Sie in Ihrem signaturportal.de Admin Bereich. Sollte zusätzlich zu der signierten Datei ein Verifikationsprotokoll erstellt und mit versendet werden, so muss der Haken bei Verifikationsprotokoll gesetzt sein. Bitte beachten, Verifikationsprotokoll verbraucht zusätzlich ePortos und die Erstellung kann mehrere Sekunden dauern.

Es ist notwendig, einen Speicherungspfad für die signierten Dateien und Verifikationsprotokolle anzugeben. Bevor eine Datei an den WebService übergeben wird, wird dort geprüft ob bereits eine signierte Datei vorliegt. Sollte dies der Fall sein, wird der Benutzer Informiert, ob die Datei neu signiert oder die bestehende benutzt werden soll.

Schleudergefahr.png
Bitte beachten Sie:

Bei Netzwerkinstallationen sollte hier ein Netzlaufwerk benutzt werden, damit alle Benutzer auf die gleichen Dateien zugreifen können. Wird die signierte Datei nicht gefunden, so wird diese sofort an den WebService weitergeleitet. Somit können mehrere Benutzer die gleiche Datei/Rechnung signieren!

S-MIME
Dieses Modul unterstützt die Signierung von E-Mail gemäß dem S/MIME-Standard. Dafür wird ein Zertifikat benötigt, welches Sie von verschiedenen Zertifikatsstellen erhalten können.



Externer Befehl
Dieses Modul unterstützt die Bearbeitung / Signierung des E-Mail-Anhangs vor dem Versenden durch ein externes Programm.


Webshop-Einstellungen

Sie können sich auch unser Tutorial-Video zur Einrichtung der WebShop Einstellungen für den JTL-Shop3 ansehen. Dort werden alle Schritte noch einmal erklärt.


Betreiben Sie mit JTL-Wawi einen Internetshop (oder auch mehrere), so werden alle entsprechenden Daten hier benötigt, damit die Datenübertragung reibungslos funktioniert.

Möchten Sie mit JTL-Wawi gleichzeitig mehrere Webshops betreiben, brauchen Sie hierfür das Multishop-Modul. Dieses Modul ermöglicht Ihnen, beliebig viele Webshops aus ein- und derselben JTL-Wawi heraus zu betreiben - und zwar pro Mandant. Damit sind Sie bspw. in der Lage, mehrere Shops mit nur einem gemeinsamen Lagerbestand zu befüllen. Hierbei können alle von JTL-Wawi unterstützen Shopsysteme verwendet werden, JTL-Shop1, JTL-Shop2, xt:Commerce, OS Commerce, Zen Cart, Virtuemart, OLC, Gambio, sowie einige weitere Shopsysteme, die auf OS Commerce oder xt:Commerce basieren. Besonders interessant ist dieses Modul auch, weil Sie problemlos unterschiedliche Shops »mischen« können.

Freigeschaltet wird das Multishop-Modul in der Wawi unter dem Punkt ? - JTL-Wawi Modul freischalten.

Die Vorteile des Multishop-Moduls werden auch im Vergleich zur Arbeit mit Mandanten deutlich:


Weitere Informationen und die Möglichkeit, das Modul zu erwerben, finden Sie hier: Multishop-Modul


Verwenden Sie den JTL-Shop2/JTL-Shop3, dann geben Sie in das Feld Lizenzschlüssel bitte den Registrierungsschlüssel ein, den Sie nach dem Kauf des Shops erhalten haben. Im Feld Webserver tragen Sie die Domainadresse (URL) ein, die zu Ihrem Webshop führt. In die Login-Felder geben Sie die Werte ein, die Sie nach der Installation Ihres JTL-Shop3 erhalten haben.


Verwenden Sie einen JTL-Connector, wird Ihnen am Ende der Installation des Connectors eine Übersichtsseite angezeigt, auf der alle benötigten Informationen zusammengefasst werden. Wir empfehlen Ihnen, diese Seite auszudrucken, so dass Sie die Zugangsdaten auch später schnell zur Hand haben. Geben Sie die Daten dieser Seite in die entsprechenden Felder ein. Achten Sie bei Verwendung des JTL-Connectors darauf, im Feld Webshop-URL den Pfad anzugeben, der zum JTL-Connector führt.


Info.png
Wenn Sie die Benutzerdaten nicht mehr haben, finden Sie diese in den folgenden Tabellen der MySQL-Datenbank:
für JTL-Shop: Tabelle tsynclogin für die Shopysteme xt:Commerce, osCommerce und Zen Cart: Tabelle eazysales_sync und für Shopsystem Virtuemart: Tabelle jtlwawi_sync


Mit der Checkbox -Webshop-Auftragsnr. in Aufträgen benutzen- können Sie JTL-Wawi anweisen, die vom Shop generierte Bestellnummer als Auftragsnummer zu verwenden. Wird diese Funktion nicht aktiviert, erstellt JTL-Wawi für jede übernommene Bestellung eine neue Auftragsnummer. Mit der Wurzelkategorie kann diesem Webshop eine neue Root-Kategorie zugewiesen werden.


Info.png Bitte beachten, alle Kategorien/Artikel außerhalb der Wurzelkategorie verlieren sofort nach OK Klick "Webshop Aktiv" für diesen Webshop !


Info.png Für Währung, Kundengruppe und Sprache muss jeweils eine Standard-Vorgabe existieren!


Währung [standard] - Diese Währung wird standardmäßig im WebShop angezeigt.
Sprachen [standard] - Diese Sprache wird im WebShop als Standard benutzt.
Kundengruppen [standard] - Jeder nicht angemeldeter Besucher sieht die Einstellungen der Standardkundengruppe. Jeder neu registrierte Kunde gehört ebenfalls der Standard Kundengruppe an.


Um Währung, Sprachen und Kundengruppen jeweils eine Standard-Vorgabe zuweisen zu können, setzen Sie bitte den Haken in das Kästchen und markieren Sie den entsprechenden Beitrag bitte mit einem Linksklick, so dass der Eintrag blau hinterlegt wird, dann betätigen Sie die Schaltfläche Setzen. Erst jetzt erscheint der Schriftzug Standard hinter dem entsprechenden Eintrag.


JTL-Shop3 Übertragungsparameter anpassen

Ab JTL-Wawi Version 099764 ist es möglich die Übertragungsparameter anzupassen. Dies kann sich positiv auf die Übertragungsgeschwindigkeit zum JTL-Shop3 auswirken, vor allem wenn ein eigener Root-Server betrieben wird.


Mit Anzahl Dateien, Bilder kann man bestimmen wie viele in ein Archiv, der zum Webshop gesendet wird, aufgenommen werden. Man muss hierbei beachten, dass der Webserver diese im nach hinein bearbeiten muss. Ist der Webserver gut ausgelastet, so kann sich Große Anzahl negativ auf die Übertragung und den Webserver auswirken.

Mit Archivgröße wird festgelegt wie Groß die Daten in nicht komprimierten Form sein können. Bei Bildern spielen mehrere Faktoren eine Rolle, je Größer die Bilder desto Größer kann dieses Archiv eingestellt werden. Bei sehr kleinen Bildern sollte dieser nicht all zu Groß ausfallen, da der Webserver einiges an Zeit benötigt um die Bilder zu bearbeiten (Vorschauen, Branding usw.). Ist die PHP Extension ImageMagick installiert, so steigert diese auch deutlich die Bearbeitungsgeschwindigkeit der Bilder auf dem Webserver. Ein Archiv wird erst dann zum Webshop gesendet sobald die Anzahl der Dateien oder die Archivgröße erreicht wurde.

Bei einem Root Server können diese Angaben verdoppelt/verdreifacht werden. Hierzu ist es notwendig, dass diese Variablen in der php.ini Datei auf dem Webserver wie in etwa angepasst werden.

memory_limit=128M
execution_time=320
upload_max_filesize=24MB

Die Begrenzung bei allen Eingaben liegt bei 9999, bzw. 999 Bildern.

Wird ein 500 Fehler bei der Übertragung ausgegeben, so müssen diese Werte auf jeden Fall nach unten korrigiert werden!

Webshopübertragung sperren

Sofern Sie die Übertragung zu Ihren Webshops sperren möchten, um beispielsweise für einen Ihrer Webshops einen Komplettwebshopabgleich durchzuführen, so können Sie mit Hilfe der Einstellung "Übertragung zum WebShop sperren" den Komplett Webshopabgleich für bestehende Shops sperren. Ohne diese Einstellung würde ein Komplett Webshopabgleich für all Ihre Shops durchgeführt werden.


Hinweis: Bitte vergessen Sie nicht, die zuvor gesperrten WebShops wieder zu entsperren. Hierzu entfernen Sie einfach wieder den Haken bei "Übertragung zum WebShop sperren" und bestätigen mit "OK".


Benutzerdaten/Rechte



Formular/Druckeinstellungen


Allgemein / Einstellungen des Formulareditors


Seit der Implementierung des Formulardesigners in JTL-Wawi nehmen Sie Druckeinstellungen folglich ebenfalls im Formulardesigner vor. Sie gelangen daher nun über einen Klick auf diese Schaltfläche zu den entsprechenden Einstellungsmöglichkeiten. Sämtliche Einstellungen in den Reitern dieses Bereichs, sind aufgrund ihrer Bezeichnungen grundsätzlich selbsterklärend. Zu verschiedenen Punkten geben wir Ihnen nachfolgend dennoch einige kurze Hinweise.



Formulareditor - Allgemeine Einstellungen


Hinweis: Nehmen Sie Änderungen an den Einstellungen dieses Reiters bitte nur dann vor, wenn Sie sich über deren Auswirkungen wirklich im Klaren sind oder wenn Sie von einem Mitarbeiter des JTL-Supports dazu aufgefordert wurden.

Auf diesem Client keine Bilder laden:
Aktivieren Sie diese Checkbox, wenn der Ausdruck von Formularen (Angebote, Aufträge, Rechnungen etc.) unverhältnismäßig viel Zeit beansprucht. Artikelbilder werden dann nicht an die Clients von JTL-Wawi übermittelt.

Bilder: Nur InetBild=1 nutzen:
Aktivieren Sie diese Checkbox, wenn Sie ausschließlich das Bild nutzen wollen, welches Sie unter InetBild=1 gespeichert haben.

Erweitertes Debugging aktivieren:
Hierdurch werden erweiterte Informationen in der Logdatei gespeichert, die bei der Behebung von Fehlern notwendig sein können.

Stampit nur im Demonstrationsmodus nutzen:
Die im Formulardesigner integrierten Funktionen zur Nutzung von Stampit können nach Setzen dieser Checkbox nicht produktiv genutzt werden.

"Erste Diagnose"-Logdatei(en) für den Support in folgendem Ordner erstellen:
An dieser Stelle geben Sie den Speicherort für eine spezielle Logdatei an, in der Abläufe bzw. etwaige Fehler des Formulardesigners protokolliert werden. Es handelt sich hierbei um eine separate zusätzliche Datei, die nichts mit der »regulären« Logdatei von JTL-Wawi zu tun hat.


Formulareditor - Editor-Einstellungen


Der Formulareditor verwendet für die Vorschauansicht einzelner Dokumente standardmäßig das jeweils zuletzt erstellte Dokument, also das zuletzt erstellte Angebot, zuletzt erstellte Rechnung usw. Um dieses Verhalten zu beeinflussen, können Sie eine Rechnungs-, Auftrags-, Angebots- oder Gutschriftnummer in diesen Feldern hinterlegen, damit stattdessen das von Ihnen gewünschte Dokument in der Vorschauansicht angezeigt wird.


Formulareditor - Export


Dynamische Seitenhöhe bei HTML-Export verwenden:
Der HTML-Export versucht das zu erstellende Dokument so darzustellen, wie es beispielsweise in einem PDF-Dokument, sozusagen als »ganze« Seite. Angenommen, es wäre inmitten der Seite eine Tabelle enthalten (sowohl oberhalb, als auch unterhalb davon kein Inhalt), dann würden bei der Umwandlung in das HTML-Format sehr viele Leerzeilen generiert werden, weil der leere Platz vor und nach der Tabelle gefüllt werden muss, um annähernd das Ergebnis einer üblichen DIN A4-Seite zu erhalten. Bei Aktivierung dieser Checkbox werden diese Leerzeilen hingegen unterdrückt und stattdessen nur der Bereich umgewandelt, der auch tatsächlich Inhalte enthält.


Tabellen als JPEG exportieren:
Bei Aktivierung dieser Checkbox werden sämtliche Zellen einer Tabelle geändert, so dass die gesamte Tabelle letztendlich als Bild im JPEG-Format umgewandelt wird.


Text als JPEG exportieren:
Die zuvor genannte Erläuterung für die Umwandlung von Tabellen gilt nach Aktivierung dieser Checkbox analog auch für Text innerhalb der Dokumente.


Layout prozentual zur Seitenbreite darstellen:
Diese Funktion bewirkt, dass das Layout (also die Anordnung sämtlicher Inhalte) des Dokuments nicht anhand fester Positionen bzw. Abmessungen festgelegt wird, sondern anhand relativer Positionen, die von der Anzeige des späteren Benutzers bzw. Empfängers abhängt. Anders ausgedrückt: Ihr Kunde, als Empfänger der E-Mail, verwendet bspw. Outlook oder ein anderes E-Mail-Programm, in dem ihm der Inhalt der Mail in einem bestimmten Fensterbereich dargestellt wird (z. B. Vorschaufenster). Dieser Fensterbereich kann unterschiedlich groß sein, je nach verwendeten Einstellungen des Nutzers. Bei Aktivierung dieser Funktion wird das Layout nun so dargestellt, dass der gesamte Inhalt im Fensterbereich sichtbar ist. Die Breite des Fensterbereichs wird also erkannt und die Inhalte und Elemente zu dieser Breite relativ umgesetzt und dargestellt.


PDF-Nachbearbeitung


Hinweis: Dies gilt nur für PDFs, die bei direktem PDF Export und nicht über einen PDF-Drucker erstellt wurden.



Brutto / Netto


Die Checkbox MwSt. ausweisen steht immer zur Verfügung, egal ob mit Brutto- oder Nettopreisen gearbeitet werden soll. Durch die Aktivierung der Checkbox Nettopreise verwenden werden in den einzelnen Artikelpositionen folglich Nettopreise verwendet. Durch die zusätzliche Aktivierung der Checkbox MwSt ausweisen wird eine Netto-Summe gebildet, der entsprechende Steuerbetrag addiert und eine Gesamtsumme inklusive Steuer gebildet.

Verkaufen Sie Artikel mit unterschiedlichen Steuersätzen (z. B. Artikel mit 19% und auch mit 7%) ist zudem die Checkbox Zwischensumme drucken für Sie interessant. Die Wawi erkennt hierdurch die Artikel mit gleichen Steuersätzen und bildet daher automatisch Zwischensummen, die nach den im Auftrag enthaltenen Steuersätzen gesplittet sind. Zudem wird auch die anteilige Steuer für die verschiedenen Steuersätze getrennt ausgewiesen.


Vereinfacht gesagt, gilt als Faustregel:

Kleinunternehmer, deren Preise zwar Steuer beinhalten, die auf Rechnungen aber keine Steuer ausweisen dürfen, brauchen daher keinen Haken in diesem Einstellungsbereich zu setzen. Unternehmer, die Bruttopreise in Ihren Rechnungen ausweisen möchten (oftmals gewünscht, wenn überwiegend an private Endkunden verkauft wird), sollten lediglich den Haken bei MwSt ausweisen setzen. Haben Sie Artikel mit unterschiedlichen Steuersätzen in einem Auftrag, werden automatisch Zwischensummen für Artikel mit denselben Steuersätzen gedruckt.

Möchten Sie Rechnungen mit Nettopreisen drucken (bei Verkäufen an Firmenkunden aber auch für Privatkunden denkbar), sollten Sie ebenfalls den Haken MwSt ausweisen setzen. Die Ausweisung einzelner Zwischensummen bei denen nach unterschiedlichen Steuersätzen getrennt wird, erfolgt hier nicht automatisch, sondern erst dann, wenn Sie zusätzlich noch den Haken Zwischensumme drucken aktivieren.


Formularnamen



Drucktexte für steuerfreie Lieferungen


In Aufträgen haben Sie die Möglichkeit, aus einem Listenfeld auszuwählen, ob es sich bei dem jeweiligen Auftrag um eine umsatzsteuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung (IGL), um eine umsatzsteuerfreie Lieferung (USt.Frei) außerhalb der EU oder um eine Verlagerung der Umsatzsteuerschuld vom leistenden Unternehmer auf den Kunden (Reverse-Charge Verfahren) handelt. Je nach gewählter Einstellung wird der entsprechende Text auf den Auftrag gedruckt. Diese drei Texte können Sie hier hinterlegen.


Zahlungsziel


Beispiel: Rechnungslegung ist der 15.01.2007. Erhält Ihr Kunde ein Zahlungsziel von 14 Tagen, so wird auf der Rechnung automatisch der 29.01.2007 verbunden mit Ihrem eingegebenen Text ausgedruckt.



Vorlagenverwaltung (Druck, E-mail, Export)


Text / Vorlagen

Formulartexte


Mahnungstexte


Textvorlagen

Um Ihre Kunden per E-Mail oder gedruckter Nachricht zu kontaktieren und insbesondere, um sie über den aktuellen Stand von Bestellungen zu informieren, bietet Ihnen JTL-Wawi die Möglichkeit, Textvorlagen zu hinterlegen.Die hinterlegten Texte für die Punkte Allgemeine Nachricht und Lieferantenbenachrichtigung können entweder per E-Mail versendet werden oder auch gedruckt werden (dies beinhaltet auch den Versand per Fax, da der Versand per Fax gewissermaßen nur eine andere Form des Druckens darstellt). Für den Fall, dass Sie diese genannten Nachrichten drucken möchten, wird die von Ihnen hinterlegte Textvorlage an den Formulardesigner übergeben.

Die Nachrichten für die Punkte Zahlungsbestätigung und Versandbestätigung können hingegen nur per E-Mail versendet werden. Die Textvorlagen Allgemeine Nachricht und Lieferantenbenachrichtigung unterscheiden sich von den beiden anderen Vorlagen auch darin, dass Sie für diese Punkte beliebig viele Vorlagen mit frei definierbaren Bezeichnungen hinterlegen können. Sie können sich somit also für die unterschiedlichsten Anlässe Textvorlagen für die Kommunikation mit Ihren Kunden und Lieferanten anlegen.


Die Zahlungsbestätigung für einen eBay-Käufer kann somit anders lauten als die Zahlungsbestätigung für einen deutschsprachigen Shop-Kunden und wieder anders für einen fremdsprachigen Shop-Kunden. Haben Sie für jede Plattform und Sprache einen entsprechenden Text hinterlegt, wählt JTL-Wawi -anhand der Herkunft der Bestellung- automatisch die passende Vorlage aus. Dies ist der Optimalfall und es ist dann auch nicht notwendig, eine der Vorlagen als Standard zu definieren.

Sobald Sie jedoch keine Vorlage für eine bestimmte Sprache und/oder Plattform hinterlegt haben, wird die Standardvorlage verwendet.

Wir empfehlen Ihnen daher, unbedingt eine Standardvorlage zu definieren, wenn Sie für die unterschiedlichen Plattformen und Sprachen keine eigenen Texte hinterlegt haben.


Hier stehen Ihnen auch eine Reihe von selbstbeschreibenden Variablen zur Verfügung, mit deren Hilfe Sie Ihre Texte individualisieren können. Wählen Sie einfach aus dem Auswahlfeld Platzhaltervariablen die gewünschte Variable aus. Diese wird automatisch in das Textfeld übernommen und später durch den passenden Inhalt ersetzt. Durch Setzen eines Hakens in der Checkbox HTML E-Mail wird Ihre Vorlage nicht als sogenannter Plain-Text, sondern im HTML-Format gesendet. Erfassen Sie in diesem Fall den Text bitte mit Hilfe des HTML-Editors, der sich durch einen Klick auf die Schaltfläche HTML Vorschau im unteren rechten Fensterbereich öffnet. Hier haben Sie auch weitere Möglichkeiten, Ihren Text nach Ihren Wünschen zu formatieren.


Versand / Zahlung

Versandklassen


Versandarten


Die von Ihnen gewünschten und angebotenen Versandarten können Sie hier erstellen und bearbeiten. Diese werden auch in Ihrem JTL-Shop1 angezeigt (für JTL-Shop2 und Shop3 nehmen Sie diese Einstellungen im Administrationsbereich des Shops vor; die Einstellungen müssen unabhängig davon aber auch in JTL-Wawi vorgenommen werden, damit auch anderweitigen Aufträgen, die nicht aus Ihrem Webshop stammen, Versandarten zugewiesen werden können).


Um eine Versandart anzulegen, klicken Sie zunächst in der Menüleiste von JTL-Wawi auf "Einstellungen", "Versand/Zahlung", "Versandarten". Nur eigene Versandarten stehen Ihnen beim Erstellen / Bearbeiten eines Auftrags in der Selectbox zur Auswahl.



Mit dieser Option findet nun die erste Zuordnung statt, um Ihren Versandprozess zu optimieren. Das Feld Logistikpartner wird sowohl in der Auftragsmaske als auch in der Versandmaske als Feld in der Listenansicht dargestellt. Dieses Feld kann dann einfach sortiert werden, um zum Beispiel alle Aufträge mit der Versandart DHL Paket, also dem Logistikpartner DHL International GmbH, auf einen Blick zu erkennen und per Massenauslieferungsprozess zu versenden.

Jeder erzeugte Auftrag in JTL-Wawi enthält eine Versandart. Im Thema Versandarten / Logistikpartner haben wir bereits erwähnt, dass diese Versandart bei jeder Schnittstelle wie Ebay, Amazon oder im Webshop anders heißen kann. Sofern diese Versandart in JTL-Wawi angelegt wurde, wird diese Versandart automatisch in den Auftrag übernommen. Dementsprechend wird dann der Logistikpartner übermittelt. Schauen wir uns das einmal genauer an.




Sofern eine Versandart in JTL-Wawi nicht bekannt ist, bzw. eine andere Schreibweise für dieselbe Versandart benutzt wird, so haben Sie die Möglichkeit, diese Versandart entweder direkt in die eigenen Versandarten zu übernehmen oder diese einer eigenen Versandart zuzuordnen.

Beispiel: Sie binden einen XT-Commerce Shop an JTL-Wawi an. Dieser XT-Commerce Shop war bislang einer Ihrer Einnahmequellen und soll in JTL-Wawi übernommen werden. Sobald Sie also den XT-Commerce Shop mit Hilfe des JTL-Connector verbunden haben, werden alle bisherigen Aufträge in JTL-Wawi übernommen. Zudem werden auch alle JTL-Wawi nicht bekannten Versandarten automatisch in JTL-Wawi angelegt.

Die angelegten Versandarten können nun übernommen werden oder mit einer anderen Versandart verknüpft werden.
Gehen Sie dazu wie folgt vor:

Öffnen Sie unter "Einstellungen", "Versand/Zahlung" die "Versandarten".



Nun haben Sie zwei Möglichkeiten:

Dazu markieren Sie die Versandart und klicken auf "zu eigener Versandart konvertieren". Die Versandart ist nun nicht mehr unbekannt und wird aus diesem Grund ab sofort unter "Eigene Versandarten" geführt. Ab sofort steht eine so konvertierte Versandart unter Auftrag Erstellen / Bearbeiten zur Verfügung.



In unserem Beispiel wurde die übermittelte Versandart "DPD versichertes Paket bis zu 500 EUR" mit der eigenen Versandart 'DPD' verknüpft. Jedes mal, wenn nun ein neuer Auftrag mit der Versandart "DPD versichertes Paket bis zu 500 EUR" hereinkommt, weiß JTL-Wawi nun automatisch, dass es sich um die Versandart "DPD" handelt. Der Auftrag bekommt dann automatisch die nun verknüpfte Versandart "DPD" zugewiesen.


Zahlungsarten


Die hier angelegten Zahlungsarten werden nicht automatisch auch als Zahlungsarten in JTL-Shop2/Shop3 verwendet. Legen Sie diese bitte im Backend des Shops an. Sinnvollerweise sollten die Bezeichnungen der Zahlungsarten in JTL-Wawi und JTL-Shop2/Shop3 übereinstimmen, um Komplikationen und Verwechslungen zu vermeiden.

Die Connectoren und JTL-Shop1 senden nur folgende Zahlungsarten zu JTL-Wawi:


Schleudergefahr.png
Bitte beachten Sie:
Damit die Zahlungsarten auch in Aufträgen korrekt gesetzt werden, verwenden Sie in JTL-Shop2/Shop3 und JTL-Wawi bitte exakt die gleichen Bezeichnungen für die einzelnen Zahlungsarten.




Einen Sonderfall bei den Zahlungsarten stellt die Möglichkeit der Zahlung per Lastschrift dar.


Schleudergefahr.png
Möchten Sie den Kunden in Ihrem Webshop die Zahlung per Lastschrift anbieten, achten Sie unbedingt darauf, dass die Bezeichnung der Zahlungsart in JTL-Wawi und im Backend von JTL-Shop2/Shop3 identisch sind. Dies gilt auch bei der Verwendung anderer Shopsysteme mittels JTL-Connector. Lautet die Bezeichnung in JTL-Wawi z. B. »Lastschrift«, in Ihrem Shop jedoch »Lastschriftverfahren«, kann diese Zahlungsart nicht erkannt werden.


Eine typische Vorgehensweise für die Verwendung des Lastschriftverfahrens wäre wie folgt:

Zahlungsinfo.png



Auslieferung vor Zahlungseingang möglich


Logistikpartner


Logistikpartner neu04.png


Wie gewohnt öffnet sich nach einem Klick auf die Schaltfläche Hinzufügen ein weiteres Fenster.

Logistikpartner neu06.png


Im Feld »Bezeichnung« tragen Sie den jeweiligen Namen des Versandunternehmens ein. Im Feld »Tracking-URL« können Sie eine URL mit Platzhaltervariablen angeben, die später im Shop automatisch mit »richtigen« Daten gefüllt und dem Kunden präsentiert wird. Ebenfalls kann diese URL direkt in der Versandmail verwendet werden. Auf den genauen Ablauf gehen wir später noch ein.

Für DHL innerhalb Deutschlands lautet die URL folgendermaßen:

http://nolp.dhl.de/nextt-online-public/report_popup.jsp?lang=de&zip=#PLZ#&idc=#IdentCode#

Für DHL außerhalb Deutschlands (international) lautet die URL folgendermaßen:

http://nolp.dhl.de/nextt-online-public/report_popup.jsp?lang=en&idc=#IdentCode#

Für Deutsche Post Produkte mit Sendungsverfolgung lautet die URL folgendermaßen:

https://www.deutschepost.de/sendung/simpleQueryResult.html?form.sendungsnummer=#IdentCode#&form.einlieferungsdatum_tag=#Tag#&form.einlieferungsdatum_monat=#Monat#&form.einlieferungsdatum_jahr=#Jahr#

Für DPD gilt folgende URL:

http://extranet.dpd.de/cgi-bin/delistrack?typ=1&lang=de&pknr=#IdentCode#

Für GLS lautet die URL:

http://www.gls-group.eu/276-I-PORTAL-WEB/content/GLS/DE03/DE/5004.htm?txtRefNo=#IdentCode#&txtAction=71000

Für Hermes (sowohl Privat- als auch Profipaketservice) verwenden Sie folgende URL:

http://tracking.hlg.de/Tracking.jsp?TrackID=#IdentCode#

Für Österreichische Post verwenden Sie folgende URL:

http://www.post.at/tnt_result.php?pnum0=#IdentCode#&x=9&y=7

Für Schweizer Post verwenden Sie folgende URL:

http://www.post.ch/swisspost-tracking?formattedParcelCodes=#IdentCode#;&p_language=de

Für UPS verwenden Sie folgende URL:

http://wwwapps.ups.com/WebTracking/processInputRequest?sort_by=status&tracknums_displayed=1&TypeOfInquiryNumber=T&loc=de_DE&InquiryNumber1=#IdentCode&track.x=0&track.y=0

Für Fedex verwenden Sie folgende URL:

https://www.fedex.com/fedextrack/?tracknumbers=#IdentCode#&locale=de_DE&cntry_code=de

Diese Links führen Ihre Kunden später direkt in den jeweiligen Sendungsstatus der einzelnen Versandunternehmen. Somit ersparen Sie Ihren Kunden, die Paketnummer auf der Webseite der Versandunternehmen selbst eingeben zu müssen.


Bestellinfo Auswahl LP.png


Im Feld »Hinweis« können Sie optional einen Text eingeben, bspw. "Bitte beachten Sie, dass Sie die Sendungsdaten erst ab 20:00 Uhr nachverfolgen können".
Bei Verwendung von JTL-Shop2/Shop3 erscheint dieser Text im (Kunden-)Bereich »Mein Konto / Bestellung anzeigen« (jtl_bestellung.tpl).
Zudem kann der Text auch in die Versandmail an den Kunden eingefügt werden. Verwenden Sie hierzu folgenden Code:

{if $Bestellung->cVersandInfo}
{$Bestellung->cVersandInfo}
{/if}


Im Feld »IdentCode« tragen Sie den Code ein, mit dem die Sendung entsprechend verfolgt werden kann. Je nach Unternehmen wird dieser Code als Paketnummer, Referenznummer, Sendungsnummer o.ä. bezeichnet.

Wie bereits angesprochen, können Sie in einer Versandmail nun automatisch einen Link hinterlegen, womit der Kunde direkt zur Sendungsverfolgung auf die Seite des Versandunternehmens gelangt. In der Vorlage der Versandmail von JTL-Shop2/Shop3 haben wir dies bereits für Sie erledigt.

Dort findet sich der Abschnitt:

{if $Bestellung->cTrackingURL}
Mit nachfolgendem Link können Sie sich über den Status Ihrer Sendung informieren: <br><br>

Tracking-Link: <a href="{$Bestellung->cTrackingURL}">{$Bestellung->cTrackingURL}</a><br><br>
{/if}


Lager verwalten


Startnummern

In JTL-Wawi besteht die Möglichkeit pro Firma einen individuellen Nummernkreis für all Ihre Vorgänge zu nutzen.


Die Standardstartnummer entspricht dem Nummernkreis, Ihrer zuerst eingerichteten Firma. Sofern Sie mehrere Firmen ("Einstellungen", "Firma" Firmeneinstellungen) mit JTL-Wawi verwalten, besteht die Möglichkeit einen eigenen Nummernkreis pro Firma für die Vorgänge "Angebot", "Auftrag", "Bestellung", "Gutschrift", "Preisanfrage" und "Rechnung" anzulegen.


Folgende Platzhalter sind vorhanden und können genutzt werden:


Beispiel: Anhand des Beispiels können Sie erkennen, dass die Möglicheiten eines individuellen Nummerkreis pro Firma fast unbegrenzt sind.

Vorgangsname Präfix laufende Nummer Suffix Firma Suffix
Rechnung <M> 31 <K> <Standard> Rechnungsnummer = Monat 12 + 31 + Kalenderwoche 50 = 123150
Rechnung F1<J> 32 <M><T> <Standard> Rechnungsnummer = F1 (std. Firma) + Jahr (2013) + 32 + Monat (02) + Tag (20) = F12013320220
Rechnung F2<J> 33 <K> Firma 2 Rechnungsnummer = F2 (Firma 2) + Jahr + 33 + Kalenderwoche (8) = F22013338


Gefahr.png Eine spätere Änderung der Nummern (Laufende-Nr.) nach unten ist nicht möglich!


PLZ-Import

Im Upgrade-Paket von JTL-Wawi befindet sich unter anderem ein Ordner mit der Bezeichnung »Exportdateien«. (Den Inhalt des gesamten Upgrade-Ordners kopieren Sie bei einem Update für gewöhnlich in den Programmordner von JTL-Wawi, so dass diese Inhalte auch dort enthalten sein sollten).

Im Ordner »Exportdateien« befindet sich nun wiederum die Datei »PLZ_DE_AU_CH.csv«.


Ordner Upgrade PLZ.png


Es öffnet sich ein Dialogfenster, in dem Sie die CSV-Datei auswählen.

Nach einem Klick auf die Schaltfläche Speichern erhalten Sie folgende Meldung:

PLZ loeschen.png


Bestätigen Sie diese Meldung mit Ja.

Nachdem die Datei erfolgreich importiert wurde, erhalten Sie abschließend folgende Meldung:

PLZ importiert.png


Info.png Der Import der Postleitzahlen kann je nach Systemkonfiguration einige Zeit in Anspruch nehmen; brechen Sie den Vorgang daher bitte nicht vorzeitig ab.



Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Postleitzahlen können wir allerdings keine Gewähr übernehmen!


Allgemeine Einstellungen


Einheiten


In Ihrem Webshop wird die Einheit im Bereich der Artikeldetails angezeigt, wo Sie die Möglichkeit haben, die gewünschte Anzahl in den Warenkorb zu legen.
In diesem Beispiel die Einheit »Stück«:
Einheit Warenkorb.png

Info.png


Wenn Sie Artikel mit Hilfe des CSV-Artikelimports in die Wawi importieren und in dieser Datei bereits Einheiten angeben, die bis dahin in der Wawi noch nicht hinterlegt sind, werden diese Einheiten automatisch hinzugefügt.


Erlöskonten


Dieses Thema wird zukünftig überarbeitet, da diese Funktion noch erweitert und verbessert wird.



Hersteller

Die Hersteller, der von Ihnen vertriebenen Produkte, können Sie bei Bedarf hier hinterlegen. Im Feld SEO-Name kann zudem ein abweichender Name vergeben werden. Bei Einsatz eines JTL-Shop2/Shop3 wird dann automatisch ein Link mit dem Aufbau shopname.de/herstellerSEOname generiert, was Ihnen wiederum weitere Möglichkeiten bietet. So können Ihre Kunden sofort alle Produkte eines bestimmten Hersteller unter einem solchen Link angezeigt bekommen.


Hersteller Name.png


Tragen Sie hier den Namen des Herstellers ein. Bitte beachten Sie, dass der hier eingegebene Name später auch so in JTL-Shop2/Shop3 angezeigt wird (sofern Sie generell die Anzeige des Herstellernamens in Ihrem Template aktivieren).

Hersteller SEO Name.png


Hier können Sie eine Bezeichnung für den Hersteller eingeben, der vom eigentlichen Namen des Herstellers abweicht. Hierfür sind verschiedene Anwendungsmöglichkeiten denkbar:


Hersteller Homepage.png


In diesem Feld können Sie optional den Link zur Internetseite des Herstellers angeben. Der angezeigte Herstellername in Ihrem JTL-Shop2/Shop3 wird dann automatisch mit diesem Link hinterlegt. Ihre Besucher können so also direkt zur Webseite der Herstellers gelangen.

Hersteller Sortierung.png


In JTL-Shop2/Shop3 können sie über den Administrationsbereich einstellen, ob eine Box angezeigt werden soll, über die Produkte der einzelnen Hersteller sichtbar werden können. Die Reihenfolge der angezeigten Herstellernamen legen Sie durch Zuweisung dieser Sortiernummer fest.



Kundengruppen


In diesem Menüpunkt können Sie eigene Kundengruppen in unbegrenzter Anzahl anlegen. Standardmäßig vorinstalliert sind die Kundengruppen »Endkunden« und »Händler«.

Die Einstellungen für Kundengruppen sind insgesamt eine sehr umfangreiche Funktion und bieten noch weitaus mehr Möglichkeiten für den Betrieb Ihres Shops.

Im Gegensatz zu Kundenkategorien gelten sämtliche Einstellungen hinsichtlich der Kundengruppen nämlich nicht nur innerhalb von JTL-Wawi, sondern auch bei Verwendung eines JTL-Shop2/Shop3. Die von Ihnen angelegten Kundengruppen können also auch in JTL-Shop2/Shop3 verwendet werden, um somit Ihre Kunden in entsprechende Gruppen einzuteilen. Für jede einzelne Kundengruppe in JTL-Shop2/Shop3 können dann unterschiedliche Preise verwendet werden. Möglich ist außerdem, bestimmte Artikel oder Kategorien nur für bestimmte Kundengruppen ersichtlich werden zu lassen.

Jede einzelne Kundengruppe verfügt somit über:



Kundengruppe Standard.png


Der Haken Standard ist zwangsläufig für eine Kundengruppe notwendig, dass eine der existierenden Kundengruppen als Standard-Kundengruppe gekennzeichnet wird. Neue Kunden in JTL-Wawi oder in Ihrem Webshop bekommen die als Standard gekennzeichnete Kundengruppe zugewiesen. Bei Verwendung von JTL-Shop2 können Sie zudem festlegen, ob dieser Standard-Kundengruppe Preise im Shop anzeigt werden oder auch ob es Mitgliedern dieser Gruppe erlaubt ist, Produkte in den Warenkorb zu legen. Dies ist vor allem dann von Bedeutung, wenn Sie JTL-Shop2/Shop3 als reinen B2B-Shop verwenden möchten und Sie Neukunden (Händlern / Wiederverkäufern) den Einkauf und die Sichtbarkeit der Preise erst nach einer entsprechenden Prüfung (z. B. nach Zusendung eines Gewerbenachweises) erlauben möchten.


Kundengruppe Bezeichnung.png


Über das Feld Bezeichnung legen Sie den Namen der neuen Kundengruppe fest.

Kundendetails Auswahl Kdgruppe.png


Diese Bezeichnung erscheint auch in der Auswahlliste im Bereich der Kundendetails von JTL-Wawi, mit deren Hilfe Sie Kunden der gewünschten Kundengruppe zuordnen.

Kundengruppe Rabatt.png


Im Feld Rabatt können Sie für die ausgewählte Kundengruppe einen Rabatt hinterlegen. Der reguläre Artikelpreis (der für die Standard-Kundengruppe gilt) wird um den hier hinterlegten Prozentsatz reduziert und ist so im Webshop sichtbar.

Kundengruppe Nettopreise.png


Durch Setzen des Hakens bei Nettopreise im WebShop anzeigen, werden angemeldeten Besuchern dieser Kundengruppe sämtliche Preise als Nettopreise angezeigt. Sinnvoll ist diese Einstellung oftmals dann, wenn es sich bei der Kundengruppe um reine Geschäftskunden, Händler oder Wiederverkäufer handelt.

Kundengruppen WebShop Bezeichnung.PNG


Mit dem Feld WebShop Bezeichnung erhalten Sie die Möglichkeit sprachabhängig spezielle Kundengruppennamen für Ihren JTL-Shop festzulegen. Auf diese können Sie zum Beispiel in der Emailvorlage "Kundengruppenzuweisung durch Shopbetreiber" mittels folgender Variable zugreifen: {$Kundengruppe->cName}.


Kundengruppen-Attribute

Mit Hilfe von Kundengruppen-Attributen lassen sich weitere Funktionen in JTL-Shop2/Shop3 steuern. Die einzelnen Kundengruppen-Attribute werden zukünftig je nach Bedarf sukzessiv erweitert.

Aktuell steht für Kundengruppen das Attribut »Mindestbestellwert« zur Verfügung. Wie der Name schon vermuten lässt, können Sie hiermit festlegen, dass einzelne Kundengruppen einen bestimmten Mindestbestellwert pro Bestellung erreichen müssen, um in Ihrem Webshop einkaufen zu können.



Kundenkategorien

Im Gegensatz zu den Kundengruppen helfen Ihnen Kundenkategorien dabei, Ihre Kunden in eigene »Kunden-Sparten« einzuordnen.


Sie können frei wählbare Bezeichnungen für Kundenkategorien vergeben, um Ihre Kunden für Ihre »persönlichen« Zwecke voneinander zu unterscheiden. Denkbar wäre bspw. die Einordnung in Kategorien »Empfohlene Kunden«, »Zahlungskräftige Kunden«, »Kunden aus Flyer-Kampagne« etc.

Kundenkategorien erscheinen nicht in JTL-Shop2/Shop3 (oder anderen Shopsystemen) und es können auch keine eigenen Preise für Kundenkategorien angelegt werden usw.




Lieferstatus




Sprachen

JTL-Wawi ist seit der Version 0.9960 auf mehrere Sprachen ausgelegt. Sollten Sie Ihre Produkte nicht nur in Ihrem Heimatland vertreiben, wählen Sie hier bitte aus, welche Sprachen in JTL-Wawi bzw. in Ihrem Webshop zur Verfügung stehen sollen. Diese Einstellung wirkt sich auf sämtliche relevante Bereiche in der Wawi aus. So erhalten sie nach Aktivierung mehrerer Sprachen beispielsweise die Möglichkeit, unterschiedliche Beschreibungstexte für Ihre Artikel zu hinterlegen.



Währung



Währung - Die hier hinterlegte Bezeichnung wird in sämtlichen Formularen von JTL-Wawi beim Ausdruck verwendet
Währung HTML - Diese Bezeichnung wird im Webshop angezeigt
ISO-Code - Der ISO-Code wird für interne Abläufe benötigt
Umrechnungsfaktor - Dieser Faktor wird zur Umrechnung der Währung verwendet
Trennzeichen-Cent - Trennzeichen für Cent-Beträge
Trennzeichen-Tausend - Trennzeichen für Tausender-Beträge
vorm Betrag - Währungsbezeichnung steht vor dem Betrag
Standard Währung - Diese Einstellung legt fest, dass es sich bei der ausgewählten Währung um die Standardwährung handelt. Die Standardwährung sollte immer den Faktor 1.0 besitzen

Schleudergefahr.png

Bitte achten Sie unbedingt darauf, den korrekten ISO-Code auszuwählen. Dieser Code ist beispielsweise wichtig, wenn Sie Zahlungsarten wie PayPal oder Moneybookers in Zusammenhang mit JTL-Shop2/Shop3 verwenden. Fehlt der ISO-Code, würde bei der Abwicklung mit Zahlungsanbietern als Währung nicht Euro, sondern US-Dollar verwendet werden.



X-Selling-Gruppen


Hintergrund dieser Funktion ist es, Ihren Kunden während des Einkaufs in Ihrem Shop zu einem bestimmten Artikel passende weitere Artikel vorzuschlagen. Diese Artikel werden im Shop in einer eigens hierfür eingerichteten Box angezeigt.

Verwenden Sie JTL-Shop2/Shop3, können Sie sogar aus zwei »Arten« von Cross-Selling wählen:

Bei den hier beschriebenen Einstellungen geht es ausschließlich um die erste Variante. Artikel, die zu einem anderen Artikel bzw. einer anderen »Artikelgruppe« in Beziehung stehen sollen, müssen grundsätzlich in Gruppen organisiert sein.

In diesem Menüpunkt legen Sie diese Gruppen für das X-Selling (Cross-Selling, zu deutsch Querverkauf) an.

Nach einem Klick auf den Menüpunkt X-Selling-Gruppen öffnet sich folgendes Fenster:

Die tatsächliche Zuweisung einer oder mehrere Gruppen zu einem bestimmten Artikel nehmen Sie in der Artikelverwaltung vor. Die genaue Funktionsweise ist daher in X-Selling erläutert.


Merkmale



Bestellung-Farbcodierung



Bestellattribute

Falls zusätzliche Eingabefelder für ein Angebot/Auftrag benötigt werden, so können diese hier definiert werden. Diese sind dann in jedem Angebot/Auftrag unter dem Punkt "Attribute" erreichbar und können mit Werten befüllt werden. Die Attribute stehen bald im Editor zur Verfügung und können gedruckt werden.


Steuern



Achtung: Bitte widmen Sie den Einstellungen zum Thema Steuern besondere Aufmerksamkeit, um einen reibungslosen Ablauf und eine korrekte Steuerberechnung zu gewährleisten!
Sämtliche Steuereinstellungen wirken sich sowohl auf die Arbeit mit JTL-Wawi und die korrekte Darstellung und Berechnung in JTL-Shop2/Shop3 aus.


Achten Sie daher bitte unbedingt auf folgende Punkte:

Steuern003.png



Steuerzonen

Steuerzonen fassen ausgewählte (Liefer-)Länder mit gleichen Regelungen hinsichtlich Umsatzsteuer zusammen.

Aufgrund der Landesauswahl in Ihren Firmeneinstellungen, werden Steuerzonen automatisch von JTL-Wawi angelegt. Selbstverständlich können Sie jederzeit aber auch eigene Steuerzonen erstellen bzw. vorhandene Zonen bearbeiten.


Schleudergefahr.png

Bitte beachten Sie, dass jedes Land nur in einer Steuerzone enthalten sein darf.



Info.png
Unternehmen, die in größerem Maße nicht nur innerhalb des eigenen Landes verkaufen, werden sich ab einer gewissen Größenordnung mit der sogenannten Versandhandelsregelung der EU befassen. Dies betrifft vorrangig Unternehmen, bei deren ausländischen Kunden es sich um Privatkunden oder um Unternehmen ohne USt.-ID (oftmals Kleinunternehmer) handelt. Wichtigste Voraussetzung für die Versandhandelsregelung ist die Lieferschwelle. Lieferschwellen bezeichnen den Netto-Warenwert (ohne Steuer), bis zu dem die Lieferungen mit der Steuer des Abgangslandes (also dem Land des Händlers bzw. Verkäufers) abgerechnet werden können.


Oder mit vereinfachten Worten: Ab einem gewissen Umsatz, den Sie mit (Privat-)Kunden anderer EU-Länder erzielen, werden Sie in diesen Ländern umsatzsteuerpflichtig. Dies wiederum bedeutet unter anderem, dass Rechnungen dann mit dem Steuersatz des jeweiligen Landes ausgestellt werden müssen. Diese Lieferschwellen sind je nach EU-Mitgliedsland unterschiedlich. Informieren Sie sich bitte diesbezüglich ggf. bei Ihrem Steuerberater oder zuständigem Finanzamt.


Falls diese Versandhandelsregelung und das Thema Lieferschwellen für Sie relevant sind, gehen Sie bitte wie folgt vor:

JTL-Wawi erkennt das Land anhand der Liefer- bzw. Rechnungsanschrift Ihres Kunden und weist den von Ihnen hinterlegten Steuersatz für dieses Lieferland aus.



Steuerklassen

Unter Steuerklassen versteht man die Bezeichnungen für die einzelnen Steuersätze, die Sie in diesem Menüpunkt anlegen können (z. B. normaler Steuersatz, ermäßigter Steuersatz, steuerfrei).


In allen Artikeln setzen:



Steuersätze

Alle Steuersätze werden unter diesem Menüpunkt angelegt.


Steuerschlüssel

Steuerschlüssel finden dann Anwendung, wenn nicht auf sogenannte Automatikkonten gebucht wird, was bei Umsätzen und Einkäufen aber in aller Regel der Fall ist. Steuerschlüssel finden daher hauptsächlich im Kostenbereich Verwendung.

Steuerschlüssel sind in erster Linie für den (DATEV-)Export Ihrer in JTL-Wawi entstehenden Buchungen relevant. Jedem vorhandenen Steuersatz wird jeweils ein Steuerschlüssel zugeordnet. Über diese Zuordnung einzelner Steuerschlüssel ist JTL-Wawi in der Lage, die unterschiedlichen Steuersätze flexibel zu handhaben, je nachdem, ob es sich um inländische, inner- oder außergemeinschaftliche Lieferungen handelt.



Import-/Export-Einstellungen

Online-Inkasso

Nach Einführung dieser Funktion gibt es hierzu an dieser Stelle nähere Informationen


DTAUS (Datenträgeraustauschverfahren)

Als Datenträgeraustausch-Verfahren (DTA oder DTAUS) wird ein Verfahren im bargeldlosen Zahlungsverkehr bezeichnet. In JTL-Wawi kommt DTAUS vorrangig dann zum Einsatz, wenn Sie Ihren Kunden Zahlungen mittels Lastschrift anbieten. Die von Ihren Kunden während des Bestellvorgangs eingegebenen Bankdaten werden nach einem Webshop-Abgleich automatisch in JTL-Wawi übernommen. Die Vorgehensweise hierzu ist unter dem Kapitel Zahlungsarten beschrieben. Mit Hilfe dieser Funktion können Sie nun in einem nächsten Schritt die übernommenen Bankdaten Ihrer Kunden für die Übergabe zu Ihrer Bank vorbereiten.


Speicherort:

DTAUS Speicherort.png


Wählen Sie hier mit Hilfe der Schaltfläche Punkte Button.png den Speicherort aus, unter dem die Exportdatei gespeichert werden soll.

Bankverbindung:

DTAUS Bankverbindung.png


Tragen Sie in die jeweiligen Felder Ihre eigenen Bankdaten ein, die Sie für das Lastschriftverfahren verwenden möchten. Die unter Firmeneinstellung hinterlegten Bankdaten werden hier bewusst nicht automatisch übernommen, da viele Firmen für das Lastschriftverfahren ein abweichendes Konto verwenden.

Verwendungszweck:

DTAUS Verwendungszweck.png


In diesen beiden Zeilen tragen Sie bitte die gewünschten Informationen ein. Diese Texte sind für den Kunden auch auf seinem Kontoauszug ersichtlich.Zweckmäßig ist hier die Angabe der entsprechenden Rechnungsnummer und/oder auch der Kundennummer. Hierzu können Sie die beiden angezeigten Platzhalter verwenden.

Optionen:

DTAUS Optionen.png


Hier kann die Option "Rechnungen automatisch als bezahlt setzen" aktiviert werden.

Änderung in JTL-Wawi 0.99615 - Beschreibung folgt Markieren Sie in der Rechnungsübersicht nun die Rechnung(en), bei denen der Kunde die Zahlungsart Lastschrift ausgewählt hat. Die markierte Rechnung muss hierzu blau hinterlegt sein. Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche DTAUS Button DTAUS.png am rechten Rand der Rechnungsübersicht. Es erscheint nun erneut das bereits gezeigte Dialogfenster. Mit einem Klick auf die Schaltfläche OK Button OK.png werden die Bankdaten der ausgewählten Rechnung nun in die dtaus-Datei exportiert.
Sollten Sie versehentlich die Daten einer Rechnung exportieren wollen, die bereits bezahlt wurde, erhalten Sie einen dementsprechenden Hinweis.

Hintergrunddienst


Versanddaten-Export Vorlagen


Der Menüpunkt Sendungsdatenexportvorlagen Wawi ermöglicht es Ihnen, die Versanddaten Ihrer in JTL-Wawi erfassten bzw. verarbeiteten Aufträge an die Software Ihres Logistikpartners zu exportieren. Je nach Logistikdienstleister und verwendeter Software können unterschiedliche Inhalte bzw. Felder notwendig sein. Aus diesem Grund können Sie individuelle Vorlagen hinterlegen, um diese für immer wiederkehrende Exporte zu verwenden. Für die wichtigsten bzw. gebräuchlichsten Logistikdienstleister steht bereits eine Reihe vordefinierter Vorlagen bereit.



Vorlage bearb 001.png

Vergeben Sie im Feld Name bitte einen möglichst eindeutigen Namen für die verwendete bzw. neu erstellte Vorlage.

Im Feld Beschreibung können Sie bei Bedarf weitere Hinweise oder Stichworte zu den jeweiligen Vorlagen hinterlegen.

In den Feldern Trennzeichen und Komma bestimmen Sie, welche Zeichen zur Trennung der Datensätze und Datenfelder (Spalten) verwendet werden sollen. Beachten Sie hierbei bitte gegebenenfalls die Anforderungen bzw. Einstellungen der verwendeten Software, in die Sie die Datei später importieren möchten.

Aktivieren Sie die Checkbox Kopfzeile exportieren, so wird der Datei eine Kopfzeile hinzugefügt. Diese Kopfzeile beinhaltet dann auch die jeweiligen Spaltenüberschriften, die sich aus den Bezeichnungen in der Spalte Beschreibung ergeben. Im Beispiel des oben abgebildeten Screenshots würde die Kopfzeile also nach folgendem Schema aufgebaut werden: Ordnungsnummer;Satzart;Firmenname; usw. Haben Sie die Checkbox Standard aktiviert, wird diese Vorlage grundsätzlich für zukünftige Exporte vorausgewählt.



Tabelle001.png

In der darunter befindlichen Tabelle legen Sie nun die eigentlichen Feld-Zuordnungen fest. Sie bestimmen also damit, welche Inhalte der Versanddaten aus JTL-Wawi Sie den jeweiligen Feldern in der Anwendung des Logistikpartners zuweisen. Dieses sogenannte »Mapping« ist größtenteils selbsterklärend.

In der Spalte Beschreibung sind die vorgegebenen Felder hinterlegt, die von der jeweiligen Anwendung des Logistikpartners verwendet werden können. Sofern Sie keine der bereits vorhandenen Vorlagen verwenden, klicken Sie doppelt auf die rosa hinterlegte Zelle in der Spalte Beschreibung und tragen Sie die entsprechende Feldbezeichnung ein. Mit den Schaltflächen Spalte + und Spalte - fügen Sie weitere Zeilen hinzu. Jede Zeile entspricht beim späteren Export einer Spalte in der entsprechenden Logistik-Anwendung.

Die Spalten Präfix und Suffix sind für feste Konstanten vorgesehen, die vor oder hinter der jeweiligen Variable ausgegeben werden können. Denkbar ist dies bspw. für die Gewichtsangabe, wenn hierfür auch die entsprechende Einheit angegeben werden soll. In einem solchen Fall könnte das Suffix z. B. »g« (für Gramm) lauten.

In der Spalte Wert weisen sie den einzelnen Beschreibungsfeldern die entsprechende Variable zu. Klicken Sie hierzu doppelt in die jeweilige Zelle und wählen Sie die gewünschte Variable aus der sich öffnenden Liste. Die Bezeichnungen der Variablen sind ebenfalls selbsterklärend, so dass Sie hier leicht die passende Variable finden sollten.

Die Spalte Standardwert ist mit einem Doppelklick ebenfalls editierbar. Der hier eingetragene Inhalt wird immer automatisch dann verwendet, wenn die Spalte Wert leer ist.

Die maximal mögliche Zeichenanzahl eines Feldes legen Sie mit Hilfe eines Eintrages in der Spalte Max. Len. fest.

Die letzte zur Verfügung stehende Spalte trägt die Bezeichnung Erw. (Erweitert). Ein Eintrag in dieser Spalte bzw. eine damit verbundene Funktion steht nur bei Verwendung folgender Variablen zur Verfügung:


Beachten Sie hierzu bitte noch folgende Hinweise:

Bei Verwendung der Variablen $#Easylog_Verfahren#$ und $#Easylog_Produkt#$ wird mit Hilfe der Funktion Erweitert lediglich unterschieden, ob es sich um einen Inlands- oder Auslands-Versand handelt. Je nachdem, welches Land die Lieferadresse beinhaltet, wird einer der beiden Werte (101 bzw. 5301) verwendet.

Verwenden Sie die Variablen $#Easylog_Service#$ und $#Easylog_Teilnahme#$, benötigt die Anwendung »EasyLog« (DHL) einen speziellen Schlüssel, der bestimmt, ob es sich um eine Nachnahme-Sendung handelt und ob es sich hierbei um eine Sendung im Inland oder ins Ausland handelt. Es wird daher überprüft, ob im Feld Name der Versandart bzw. Zahlungsart die Bezeichnung »Nachnahme« enthalten ist.

Bei der Variable $#Auftrag_NachnahmeArt#$ gibt es hingegen lediglich eine Unterscheidung, ob es sich um eine Inlands- oder Auslandssendung handelt. Die Werte die exportiert werden, werden unter Erweitert hinterlegt. Handelt es sich bei der exportierten Position um eine Nachnahme, so wird einer der Werte aus Erweitert je nachdem ob Inland oder Ausland benutzt.

In das Feld Bezeichnung wird die Versandart eingetragen die auch unter "Versandarten" definiert ist. Wird diese Versandart im Auftrag gesetzt und die Zone stimmt mit der des Auftrages überein, so wird dieser Wert exportiert. Für die Bezeichung kann auch der Ausdruck Wert>XX benutzt werden, so wird dieser Wert gesetzt wenn der Gesamtbetrag > XX ist.

Im Feld Wert kann zusätzlich der Platzhalter <NB> benutzt werden, dass dem Gesamtwert des Auftrages entspricht.

Des weiteren stehen folgende Variablen zur Verfügung:

Diese Variablen sind ebenfalls nur dann belegt, wenn die Bezeichnung »Nachnahme« im Feld Name der Versandart, im Feld Name der Zahlungsart oder auch in einer Artikelposition verwendet wird. Es stehen somit also drei Möglichkeiten zur Verfügung, damit ein Auftrag als Nachnahme-Sendung erkannt werden kann.


Die Daten dieser Variablen werden automatisch generiert. Sofern die entsprechenden Felder Inhalte aufweisen, werden diese wie folgt zugewiesen:

GenName1 = Firma
GenName2 = Firmenzusatz
GenName3 = Vorname und Name

Existiert kein Firmenzusatz, werden die Variablen wie folgt verwendet:

GenName1 = Firma
GenName2 = Vorname und Name
GenName3 = leer

Weist das Feld Firma keinen Inhalt auf, wird Vorname und Name der Variablen GenName1 zugewiesen.


Es stehen außerdem noch folgende Variablen zur Verfügung:


Speziell für die Verwendung mit dem Logistikunternehmen Hermes stehen außerdem folgende Variablen zur Verfügung:

Sofern das Feld Firma ausgefüllt wurde, wird der Inhalt dieses Feldes sowie auch der Firmenzusatz mit Hilfe der Variable $#Kunde_Liefer_Name_Hermes#$ exportiert. Name und Vorname werden in diesem Fall mit Hilfe der Variable $#Kunde_Liefer_Vorname_Hermes#$ exportiert.
Wurde das Feld Firma hingegen nicht ausgefüllt, verhalten sich die Variablen entsprechend ihrer Bezeichnungen und exportieren jeweils Vorname und Name.


Sendungsdaten-Import Vorlagen



Listenansichten anpassen


Über den Menüpunkt Listenansichten anpassen, haben Sie die Möglichkeit, die Listenansichten in den verschiedenen Arbeitsbereichen von JTL-Wawi Ihren Wünschen entsprechend anzupassen.

Hierzu gehört:


Info.png
Hinweis:

Auch die Breite der Spalten können Sie individuell anpassen. Verändern Sie die einzelnen Spaltenbreiten bitte direkt in der jeweilgen Listenansichten. JTL-Wawi merkt sich die vorgenommenen Einstellungen, so dass die eingestellten Spaltenbreiten auch nach einem Neustart erhalten bleiben.


Nach einem Klick auf den Menüpunkt Listenansichten anpassen öffnet sich zunächst folgendes Fenster.


Schleudergefahr.png
Bitte beachten Sie, dass die hier vorgenommenen Einstellungen für jeden angelegten Benutzer von JTL-Wawi separat gespeichert werden.

Sollen die Einstellungen für alle Benutzer gleichermaßen gelten, aktivieren Sie bitte die Checkbox Alle.



Das Entfernen von Spalten aus der Listenansicht geschieht auf umgekehrtem Wege. Markieren Sie also die zu entfernende Spaltenbezeichnung aus der linken Tabelle und klicken Sie dann auf die Schaltfläche Entfernen.

Info.png Alternativ genügt auch ein Doppelklick auf den gewünschten Eintrag, um diesen zu den angezeigten Spalten hinzuzufügen bzw. ihn wieder zu entfernen.

Nachdem Sie alle gewünschten Felder der linken Tabelle hinzugefügt haben, können Sie die Felder in die gewünschte Reihenfolge bringen. Die tabellarische Auflistung entspricht hierbei der späteren Reihenfolge der Spalten, ausgehend von links. In obigem Beispiel würde die erste (linke) Spalte also die Kundennummer beinhalten, danach den Nachnamen, Vornamen usw. Um die Spalten in die gewünschte Reihenfolge zu bekommen, markieren Sie wie gewohnt zunächst die gewünschte Spaltenbezeichnung. Mit Hilfe der Schaltflächen Nach oben und Nach unten verändern Sie dann die Reihenfolge nach Ihren Vorstellungen.

Mit einem Klick auf OK speichern Sie die vorgenommenen Einstellungen und die jeweiligen Listenansichten werden fortan gemäß Ihren Änderungen angezeigt.

Der Bildkonverter bietet die Möglichkeit die in der JTL-Wawi hinterlegten Bilder automatisiert auf ein vordefiniertes Seitenverhältnis zu skalieren. Zudem dient die integrierte Filterfunktion der Auffindung von Bildern ab einer bestimmten Größe. Sie starten den Bildkonverter über das JTL-Wawi Menü "Einstellungen" -> "Bilder konvertieren".


Übersicht und Aufbau des Bildkonverters


Wawi convert image dlg.png


Filter

Konvertieren


Logbuch

Im Logbuch werden viele Arbeitsschritte der einzelnen Benutzer festgehalten, womit bestimmte Änderungen an den Daten besser nachvollzogen werden können.


Hintergrundprozesse


Unterkategorien

Es werden 2 von insgesamt 2 Unterkategorien in dieser Kategorie angezeigt:

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