Kategorie:JTL-Wawi:Formulareditor

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JTL-Wawi enthält ab Version 0.99630 einen Formulareditor. Der Formulareditor gibt Ihnen die Möglichkeit sämtliche Formulare, die aus JTL-Wawi heraus gedruckt werden können, individuell zu gestalten und anzupassen. Der Formulareditor wird auch Formulardesigner, Berichtdesigner bzw. Belegdesigner genannt. Die bereits hinterlegten Standardformulare entsprechend weitestgehend den festen Formularen, die bisher fest in JTL-Wawi implementiert waren. Zusätzlich stehen nun aber auch eine Reihe weiterer Formulare zur Verfügung.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines zum Formulareditor

Die Integration des Formulareditors verhilft JTL-Wawi zu folgenden Neuerungen/Verbesserungen:

Der in JTL-Wawi integrierte Formulareditor ist ein sehr umfangreiches Werkzeug, wodurch hinsichtlich der Gestaltungsmöglichkeiten von Dokumenten kaum Wünsche offen bleiben. Grundsätzlich sind die Druckvorlagen grob mit den Vorlagen zu vergleichen, die Sie evtl. schon aus der Arbeit mit Serienbriefen in einem Textverarbeitungsprogramm kennen. Zum Einsatz kommen Platzhalter für die verschiedenen »Bestandteile« der Dokumente, die beim späteren Druck automatisch durch die Daten aus der Datenbank von JTL-Wawi ersetzt werden.

Das ausführliche Handbuch (Download hier), bietet Ihnen hierfür eine hervorragende Hilfestellung, sowie sehr ausführliche und weiterführende Informationen zur Arbeit mit dem in JTL-Wawi enthaltenen Formulareditor.

Aufgrund des sehr hohen Funktionsumfangs des Formulareditors, wäre es ein sehr schwieriges Unterfangen, hier auf sämtliche Möglichkeiten, Funktionsweisen und Bedienungsabläufe einzugehen. Ein ausführliches Handbuch, das die Verwendung des Formulareditors in allen Einzelheiten erklärt, finden Sie im Menü "?"->"Übersicht" des Editors. Diesen erreichen Sie aus der JTL-Wawi unter "Einstellungen"->"Texte/Vorlagen"->"Druckvorlagen". Hier wählen Sie eine Druckvorlage und klicken auf "Im Editor öffnen". All jenen Anwendern, die evtl. planen, eigene Druckvorlagen von Grund auf selbst zu gestalten oder tiefer gehende Änderungen an den Standard-Vorlagen vorzunehmen, möchten wir eindringlich nahelegen, das o. g. Handbuch zu studieren bzw. bestimmte Funktionsweisen nachzuschlagen.

Für die überwiegende Zahl der Anwender wird es hingegen ausreichend sein, bestehende Vorlagen anzupassen, die Position von einzelnen Objekten zu verändern oder Schriftarten- und größen zu ändern. Wir möchten versuchen, derartige Vorgänge in möglichst einfachen Schritten zu veranschaulichen. Hierzu finden Sie unter Druckvorlagen HowTo eine Reihe von Kurzanleitungen zu verschiedenen Anpassungswünschen.

Zu guter Letzt möchten wir an dieser Stelle auch noch auf eine weiteren Punkt hinweisen: bei der Implementierung des Formulareditors in JTL-Wawi haben wir darauf geachtet, dass einzelne Vorlagen problemlos importiert und exportiert werden können. Als Anwender von JTL-Wawi erhalten Sie dadurch die Möglichkeit, Formulare mit anderen Anwendern auszutauschen. Dies kann in der späteren Praxis sehr von Nutzen sein, wenn Sie bspw. eine Vorlage für Versandetiketten eines bestimmten Logistikpartners benötigen. Möglicherweise hat bereits ein anderer Anwender eine solche Vorlage erstellt und kann Ihnen diese zur Verfügung stellen.


Schleudergefahr.png
Um einige Druckvorlagen wie Auftrag/Rechnung/Lieferschein bearbeiten zu können, muss ein/e Auftrag/Rechnung in der Wawi erstellt werden. Der Editor benötigt Livedaten für die Vorschau. Man kann die Vorlagen in einem Testmandanten mit Testdaten erstellen. Anschließend exportieren und in den Livemandanten importieren.


Vorlagenverwaltung

Druckvorlagenverwaltung bis 0.99894


Im linken Fensterbereich sehen Sie die aktuell implementierten Druckvorlagen:


Zu jedem einzelnen Druckvorlagentyp ist bereits eine Vorlage vorhanden, die gleichzeitig auch als »Standard« definiert ist. Auf Grundlage dieser bereits vorhandenen Vorlagen ist es nun möglich, die vorhandenen Vorlagen zu bearbeiten bzw. anzupassen oder weitere Vorlagen zu erstellen. Zudem können die aufgeführten Vorlagen auch exportiert oder gelöscht werden. Das Löschen der als »Standard« definierten Vorlagen ist nicht möglich.


Druckvorlage Vorlagenname.png


Vorlagenname: Vergeben Sie hier einen passenden Namen für Ihre Vorlage.

Druckvorlage Firma.png


Firma: Jeder Ihrer in JTL-Wawi angelegten Firmen können Sie eigene bzw. unterschiedliche Druckvorlagen zuweisen. Wählen Sie daher an dieser Stelle die Firma aus, der die Druckvorlage zugewiesen werden soll.

Druckvorlage Sprache.png


Sprache: Für Ihre ausländischen Kunden und Bestellungen bietet es sich häufig an, auch die von Ihnen verschickten Dokumente in der jeweiligen Sprache zu hinterlegen. Betreiben Sie beispielsweise einen mehrsprachigen Online-Shop, so haben Sie in JTL-Wawi oftmals z. B. die Artikelbeschreibung bereits in der entsprechenden Sprache hinterlegt. Wählen Sie aus diesem Feld nun die gewünschte Sprache, so werden auch auf den einzelnen Dokumenten die jeweiligen fremdsprachigen Texte und Inhalte ausgegeben. Zudem können Sie auch weitere Elemente der Vorlagen an die gewünschte Sprache anpassen (z. B. Anrede, Grußformel usw.).

Druckvorlage Kundengruppe.png


Kundengruppe: Auch für die von Ihnen eingerichteten Kundengruppen ist es möglich, individuelle Druckvorlagen zu hinterlegen. So ist es z. B. umsetzbar, dass Ihre gewerblichen Kunden (z. B. Wiederverkäufer) andere Rechnungen erhalten, als private Endkunden. Je nachdem, welche Kundengruppen Sie in JTL-Wawi eingerichtet haben und verwenden, sind vielfältige Möglichkeiten denkbar.

Druckvorlage Standard.png


Standard: Für jeden Vorlagentyp (Angebot, Auftrag, Rechnung usw.) können Sie jeweils eine der Vorlagen als Standard definieren. Diese Vorlage wird von JTL-Wawi immer dann verwendet, wenn es keine »speziellen« Vorlagen für Firma, Sprache oder Kundengruppen gibt. Vorlagen, die explizit einer Firma, Sprache oder Kundengruppe zugewiesen wurden, haben somit Vorrang vor der Standard-Vorlage.

Druckvorlage Import.png


Vorlage aus Datei importieren: Um eine bereits vorhandene Vorlage mit Hilfe dieser Funktion importieren zu können, muss neben der Standardvorlage noch eine weitere (neue) Vorlage existieren. Diese wird anschließend durch die von Ihnen importierte Datei ersetzt.

Button Bearbeiten.png


-Bearbeiten-: Über diese Schaltfläche haben Sie die Möglichkeit, die zuvor genannten Einstellungen (Name der Vorlage, Zuweisung von Sprache, Kundengruppe etc.) einer Vorlage zu ändern.

Button Loeschen.png


-Löschen-: Druckvorlagen können mit einem Klick auf diese Schaltfläche gelöscht werden. Markieren Sie hierfür zuvor die gewünschte Vorlage, so dass diese blau hinterlegt ist. Vorlagen die als Standard definiert wurden, können nicht gelöscht werden.

Button Standard.png


-Standard-: Mit Hilfe dieser Schaltfläche definieren Sie die gewünschte und zuvor markierte Vorlage als Standard. Die bis dahin als Standard definierte Vorlage wird danach als reguläre Vorlage geführt, da es innerhalb jedes Vorlagentyps nur eine Standard-Vorlage geben kann.

Button Editieren.png


-Editieren-: Über diese Schaltfläche gelangen Sie zum eigentlichen Formulareditor. Dieser öffnet die von Ihnen markierte Vorlage, so dass diese im Anschluss von Ihnen bearbeitet werden kann.

Button Exportieren.png


-Exportieren-: Um Ihre Vorlagen zu sichern oder auch um Vorlagen mit anderen Anwendern von JTL-Wawi auszutauschen, können Sie eine zuvor markierte Vorlage mit Hilfe dieser Schaltfläche exportieren. Es öffnet sich daraufhin ein Dialogfenster, in dem Sie den Speicherort entsprechend Ihren Wünschen anpassen können.

Button Schliessen.png


-Schließen-: Die Schaltfläche -Schließen- ist selbsterklärend und schließt die Druckvorlagenverwaltung.

Vorlagenverwaltung (Druck, E-Mail, Fax, Export) ab Version 0.99896

Die neue Vorlagenverwaltung vereinfacht den Ausgabeprozess Ihrer Vorlagen. Es unterstützt Sie bei der Ausgabe unterschiedlichster Vorlagen zu allen möglichen Vorgängen.
Das bedeutet, es können zu jedem Vorgang die passenden Vorlagen in sogenannten Vorlagensets hinterlegt werden. Das folgende Video gibt einen kurzen Überblick über die neue Funktionsweise der Vorlagenverwaltung.



Hinweis: Bestehende Vorlagen werden beim Update auf die neue JTL-Wawi-Version (099896) nahtlos auf die neue Technologie überführt!


Die neue Vorlagenverwaltung ist strukturiert gegliedert und besonders übersichtlich in sogennanten "Vorlagensets" gruppiert. Die Vorlagensets sind in den verschiedenen Vorgängen gegliedert (z.B. Angebote, Auftrag, Gutschrift, Kundennachricht etc.). So können Sie z.B. unter dem Vorlagenset "Angebot" die passenden Angebots-Vorlagen und unter dem Vorlagenset "Auftrag" die passenden Auftrags-Vorlagen etc. hinterlegen. Zu jedem einzelnen Vorgang können unter dem zugehörigen Vorlagenset beliebig viele Vorlagen hinterlegt werden.


Vorlagensets
Sie haben jederzeit die Möglichkeit, neue Vorlagensets zu erstellen oder bestehende Vorlagensets zu bearbeiten. Hierzu markieren Sie einfach das gewünschte Vorlagenset.


Vorlagen für alle Benutzer und Rechner

Egal wo Sie sich nun befinden haben Sie als Benutzer immer die Möglichkeit, eine Ausgabe (Druck, E-mail, Fax) anzustoßen, z.B. über einen RDP-Server. Es werden immer automatisch die passenden Ausgebemittel (Drucker/Faxgeräte) ermittelt, die Sie dann für die Ausgabe verwenden können.


Automatische Prüfung
Ihre angelegten Vorlagen werden automatisch auf eventuell kollidierende Einstellungen geprüft. Wurden beispielsweise zwei Angebotsvorlagen mit identischen Zuordnungen (Firma, Sprache, Kundengruppe) angelegt, wird die zweite Vorlage niemals verwendet, da aufgrund der identischen Zuordnungen immer die erste ermittelt wird.
Ist dies der Fall, erscheinen in der Spalte Status und unten rechts entsprechende Hinweise.


Vorlagen bearbeiten, löschen, importieren oder exportieren


Exportprozess Vorlage exportieren01.png Zentrale Verwaltung der Ausgabewege


Hier können Sie Einstellungen vornehmen, ob die Vorlagensets bzw. die Vorlagen über Drucken, Faxen, Speichern oder Mailen ausgegeben werden sollen:

Hier können Sie die Druckeinstellungen vornehmen. Setzen Sie zunächst einen Haken bei "Drucken für dieses Vorlagenset erlauben" und wählen Sie die Drucker aus, die Sie verwenden wollen. Es besteht die Möglichkeit, zwei Drucker pro Vorlage zu verwenden, d.h. die Vorlagen können an zwei Druckerplätzen ausgedruckt werden.

Über den Reiter "Faxen" können Sie das Faxen der Vorlagen erlauben und auch das Faxgerät, das verwendet werden soll, hinterlegen.

Über den Reiter "Speichern" können Sie das Speichern für dieses Vorlagenset erlauben. Die Vorlagenverwaltung unterstüzt diverse Dateiformate. Setzen Sie hier den Haken bei "Speichern für dieses Vorlagenset erlauben und wählen Sie das gewünschte Dateiformat (z.B. PDF-Datei) und den Dateinamen unter dem die Datei gespeichert werden soll. Zudem besteht die Möglichkeit, eine "Aktion bei vorhandener Datei" einzustellen. Hier besteht die Wahl zwischen:
- Ersetze bestehende Datei
- Automatische Nummerierung
- Datei überspringen

Hier können Sie mit Setzen des Haken bei "Mailversand für dieses Vorlagenset erlauben" auch die Vorlagen per E-mail versenden.

Hier können Sie Exportvorlagen hinterlegen und bearbeiten. Durch den Exportprozess können diverse Ausgabetypen (Angebot, Auftrag, Lieferantenbestellungen und viele mehr) exportiert werden.


Druckerverwaltung
Hier können Sie für alle Vorlagensets zusammenfassende Ausgabe-Einstellungen treffen.

Die gesetzen Einstellungen werden nun für alle zuvor markierten Vorlagen übernommen. Somit müssen Sie nicht für jede Vorlage einzeln die Einstellungen treffen. Über den Reiter Faxen können auf demselben Wege die Faxeinstellungen vorgenommen werden. Markieren Sie hier alle Vorlagen und ordnen diese in den Faxeinstellungen das gewünschte Faxgerät zu. Abschließend klicken gmSie bitte auf den Button "Übernehmen". Vorteil: Die Einstellungen müssen nicht manuell für jede Vorlage einzeln vorgenommen werden, d.h. es können für beliebig viele Vorlagen die Einstellungen gleichzeitig gesetzt werden.


Globale List & Label Einstellungen
Die globalen List-&-Label-Einstellungen sind in JTL-Wawi nicht mehr unter dem Menüpunkt Einstellungen, sondern nun hier in der Vorlagenverwaltung zu finden. Hier können Sie ab sofort die List-&-Label-Einstellungen für den Benutzer vornehmen. Weitere Informationen hierzu finden Sie bei List&Label [[1]].



Erweiterte Ausgabeeinstellungen
Der Button Ausgabe befindet sich in der Einkaufsverwaltung und in der Versandverwaltung. Die intelligente Ermittlung der Ausgabeoptionen zeigt Ihnen bereits um welche Vorlage es sich handelt und welche Ausgabeweg möglich sind. Hier können Sie nochmals direkt und explizit einstellen wie letzlich die Vorlage ausgegeben werden soll.



Übersicht der Druckvorlagen

Die nachfolgend aufgeführten Druckvorlagen sind standardmäßig in JTL-Wawi implementiert. Diese können Sie als Grundlage für individuelle Anpassungen verwenden.

Dok Angebot.png
Angebot
Dok Auftrag.png
Auftrag
Dok Rechnung.png
Rechnung
Dok Lieferschein.png
Lieferschein
Dok Gutschrift.png
Gutschrift
Dok Preisliste.png
Preisliste
Dok Mahnung.png
Mahnung
Dok Kundennachricht.png
Kundennachricht
Dok Packliste.png
Packliste
Dok Inventurliste.png
Inventurliste
Dok Artikeletikett.png
Artikeletikett
Dok Versandetikett.png
Versandetikett
Dok Lieferantennachricht.png
Lieferantennachricht

Für die Angebotsvorlage steht eine große Anzahl an Variablen zur Verfügung. Die Liste der verfügbaren Variablen finden Sie im rechten Fensterbereich in der Variablenliste.


Allgemeine Begriffserklärungen und Informationen zur Funktionsweise

Sobald Sie sich etwas intensiver mit dem Formulareditor und dessen Möglichkeiten beschäftigen, weil Sie bspw. tiefer-gehende Änderungen an den Druckvorlagen durchführen möchten, werden Sie im Zuge Ihrer Arbeiten auf verschiedene Ausdrücke stoßen. Für eine effektive Arbeitsweise, möchten wir Sie daher im Folgenden mit einigen grundsätzlichen Begriffen vertraut machen. Wie bereits erwähnt, ist der Formulareditor ein sehr umfangreiches Werkzeug, das einiger Einarbeitungszeit bedarf. Sofern Sie sich also intensiver mit den umfangreichen Möglichkeiten des Formulareditors beschäftigen möchten, empfehlen wir Ihnen, dies nach Möglichkeit nicht während Ihres regulären Tagesgeschäfts zu tun, sondern sich sehr bewusst Zeit für die Einarbeitung zu nehmen. Das Handbuch (Download hier), bietet Ihnen hierfür eine hervorragende Hilfestellung, sowie sehr ausführliche und weiterführende Informationen zur Arbeit mit dem in JTL-Wawi enthaltenen Formulareditor.

Projekte

Projekte bezeichnen die verschiedenen Druckvorlagen bzw. Druckvorlagentypen, die aus JTL-Wawi heraus gedruckt werden können. Die Vorlagen Angebot, Auftrag, Rechnung usw. sind also jeweils einzelne Projekte. Sofern Sie auf Basis eines bestehenden Projekts (Druckvorlage) eine neue bzw. veränderte Vorlage erstellen, ist auch diese Druckvorlage ein weiteres Projekt.

Objekte

Die einzelnen »Bestandteile« eines Projekts werden als Objekte bezeichnet. Das Projekt »Rechnung« besteht z. B. unter anderem aus der Rechnungsanschrift, der Positionsliste (in der die einzelnen Rechnungspositionen enthalten sind), dem Hinweis für die Zahlungsbedingungen und noch einigen weiteren Objekten. Auch Ihr Briefkopf, die Absenderzeile für Fensterumschläge, die Fußzeile usw. sind jeweils Objekte. Alle Objekte ergeben letztendlich das vollständige Projekt.

Es gibt eine ganze Reihe unterschiedlicher Arten von Objekten, je nachdem welche Art von Daten (feste Texte, Bilder, variable Texte etc.) auf Ihrem Dokument ausgegeben werden sollen. Jedes einzelne Objekt können Sie frei plazieren (die exakte Position des Objekts auf der Seite festlegen) und formatieren (Größe, Schriftart usw. bestimmen).

Formulareditor Toolbar.png
Im linken Fensterbereich des Formulareditors sehen Sie die sogenannte »Toolbar« (je nach Fensterlayout kann sich diese Leiste z. B. auch horizontal neben oder unterhalb der Menüleiste befinden). Auf dieser Leiste stehen Ihnen verschiedene Objekttypen zur Verfügung, je nachdem welche Art von Inhalten Sie ausgeben möchten.

Auf diese Weise können Sie z. B. ein Bildobjekt einfügen, wenn Sie Ihr Firmenlogo in den Briefkopf (oder an beliebiger anderer Stelle) integrieren möchten.
In diesem Fall würden Sie also das Symbol für den Objekttyp »Bild« wählen: Formulareditor Toolbar Bild.png.

Klicken Sie den gewünschten/benötigten Objekttyp auf der Toolbar an. Im nächsten Schritt ziehen Sie mit gedrückter linker Maustauste den Objekttyp auf Ihrem Arbeitsbereich auf. Es spielt hierbei auch noch keine Rolle, an welcher Stelle Sie das Objekt zunächst einfügen. Die exakte Positionierung können Sie problemlos danach vornehmen.

Je nachdem um welchen Inhalt es sich handelt, haben die einzelnen Objekttypen verschiedene Eigenschaften und können natürlich unterschiedliche Informationen darstellen.

Es ist außerdem überaus wichtig zu verstehen, dass Objekte keinesfalls gleichbedeutend mit den eigentlichen Inhalten Ihrer Projekte bzw. Druckvorlagen sind. Objekte stellen vielmehr die »Rahmen« dar, in denen die eigentlichen Informationen enthalten sind. Die tatsächlichen Inhalte können verschiedenen Ursprungs sein.

Zum einen können dies z. B. feste Texte oder Inhalte sein. Eine Grafikdatei (bspw. Ihr Firmenlogo), die auf allen Seiten in der rechten unteren Ecke jeder Seite gedruckt werden soll, fügen Sie direkt und manuell durch einen Verweis zum entsprechenden Dateipfad ein.

Zum anderen wird es sich in vielen Fällen um Daten handeln, die in der Datenbank von JTL-Wawi enthalten sind und die sozusagen »automatisch« eingefügt werden sollen (sämtliche Artikeldaten, Kundendaten usw.).

Eine dritte Möglichkeit ergibt sich folglich aus der Kombination dieser beiden »Datenquellen«. Ein einfaches Beispiel: Auf Ihren Rechnungen soll ein Hinweis folgender Art gedruckt werden: »Rechnung zu Ihrem Auftrag Nr. X vom Y«. In diesem Fall würden die Auftragsnummer und das Auftragsdatum (X und Y) nicht als fester Text von Ihnen hinterlegt werden, der restliche Text hingegen schon.


Formulareditor Objekte Tab.png


Einen Überblick über die in einem Projekt enthaltenen Objekte verschaffen Sie sich über eine Toolliste im linken oberen Fensterbereich im Reiter mit der Bezeichnung Objekte (siehe Bild). Zur ausführlicheren Objektliste gelangen Sie hingegen durch einen Klick auf den Punkt Objekte in der Menüleiste und einem anschließenden Klick auf den dortigen Eintrag Objektliste. Noch schneller erreichen Sie die Objektliste über die Taste »*« auf dem Num-Feld Ihrer Tastatur.

Die nebenstehende Abbildung zeigt beispielhaft die im Projekt Artikeletikett enthaltenen Objekte (Ansicht der Toolliste / Reiter Objekte).

Die Bezeichungen der einzelnen Objekte können Sie problemlos ändern. Markieren Sie hierzu die Zeile des betreffenden Objekts, so dass diese blau hinterlegt ist. Nun genügt ein einfacher Klick auf den Namen und Sie können den Objektnamen nach Belieben anpassen.

Grundsätzlich werden die einzelnen Objekte in der Reihenfolge aufgelistet, in der sie später auch gedruckt werden. Im nebenstehenden Beispiel des Artikeletiketts würde also der Barcode vor der Artikelnummer gedruckt werden. Die Reihenfolge ist natürlich nur dann von Bedeutung, wenn z. B. bestimmte Inhalte »über« andere Inhalte gedruckt werden sollen. In allen anderen Fällen spielt die Reihenfolge (wie auch im Beispiel des Artikeletiketts) keine Rolle. Es ist aber problemlos möglich, die Reihenfolge der einzelnen Objekte zu ändern. Klicken Sie hierzu mit der linken Maustaste auf einen Objektnamen in der Liste und ziehen Sie den Eintrag an die gewünschte Stelle.

Bei Objekten, deren Ebene aktuell nicht sichtbar (also ausgeblendet) ist, wird das graue Rechteck vor dem Objektnamen in Klammern gesetzt: Formulareditor Objekt ausgeblendet.png

Objekte, die gesperrt wurden, können im Arbeitsbereich nicht ausgewählt werden und sind somit vor einer versehentlichen Auswahl geschützt. Das Sperren von Objekten ist lediglich in der Entwurfansicht von Bedeutung; im späteren Ausdruck sind gesperrte Objekte ebenfalls enthalten. Gesperrte Objekte werden mit einem kleinen roten Kreuz in der Liste gekennzeichnnet: Formulareditor Objekt gesperrt.png

Die bereits angesprochene und erheblich detailliertere Objektliste, die Sie über die Taste »*« auf dem Ziffernblock Ihrer Tastatur erreichen, bietet eine Reihe weiterer Möglichkeiten. Einzelne Objekte können dort bearbeitet, gelöscht, umbenannt und gesperrt werden. Desweiteren können Objekte mit anderen Objekten zeitlich, räumlich und individuell verkettet werden, was wiederum zu einer großen Anzahl von Gestaltungsmöglichkeiten führt.

Wie bereits einleitend erwähnt, gehen wir bei der überwiegenden Zahl der Anwender von JTL-Wawi davon aus, dass meistens lediglich geringfügigere Anpassungen an den vorhandenen und bereits hinterlegten Vorlagen durchgeführt werden sollen. Aus diesem Grund gehen wir an dieser Stelle nicht weiter auf diese deutlich lern- und arbeitsintensiveren Punkte ein. All diejenigen Anwender, die sich eingehender mit diesen Möglichkeiten beschäftigen möchten, finden ausführliche Informationen zu Objekten, Objektlisten und der Verkettung von Objekten im PDF-Handbuch des Herstellers (Download hier) ab Seite 79 (Kapitel 4.4 Objektliste, Kapitel 4.5 Objekte verketten etc.).



Variablen und Felder

Wie bereits im Abschnitt Objekte erwähnt, können Sie Textinhalte »manuell« als festen Text eingeben. Dies wäre z. B. bei den Überschriften der einzelnen Vorlagen (Angebot, Rechnung usw.) der Fall.

Für alle Informationen und Textinhalte, die jedoch dynamisch aus JTL-Wawi heraus übernommen werden sollen, werden hingegen Variablen verwendet. Variablen sind Platzhalter, deren Inhalte automatisch aus der Datenbank von JTL-Wawi gewonnen werden.

Formulareditor Variablenliste.png

Innerhalb jedes Projekts werden unterschiedliche Variablen zur Verfügung gestellt, mit deren Hilfe die gewünschten Texte und Informationen dargestellt werden können. Die zur Verfügung stehenden Variablen finden Sie in der Variablenliste im rechten Fensterbereich. Bei mehreren Projekten bzw. Vorlagen sind die zur Verfügung stehenden Variablen identisch, da viele Variablen z. B. sowohl in Angeboten, als auch in Aufträgen oder Rechnungen benötigt werden können.

Das Öffnen von Ordnern innerhalb der Variablenliste funktioniert wie in den Verzeichnisordnern vieler anderer Anwendungen auch. Ein Klick auf das »+« oder »-« vor einzelnen Ordnern, öffnet oder schließt den jeweiligen Ordner. Die Variablen, die für die Gestaltung der Druckvorlagen von JTL-Wawi die höchste Bedeutung haben dürften, finden Sie in der Variablenliste im Ordner Variablen und dort im Unterordner JTL. In diesem Ordner findet sich ein weiterer Unterordner mit der Bezeichnung Wawi. Innerhalb dieses Ordners sind die Variablen nun thematisch weiter untergliedert. So gibt es bspw. einen Ordner »Kunde«, in dem alle kundenspezifischen Variablen zu finden sind. Die Variable Postleitzahl in diesem Ordner steht somit also für die Postleitzahl des Kunden. Die Variable Ihrer eigenen Postleitzahl (also die Postleitzahl zu Ihrer in JTL-Wawi angelegten Firma) lautet ebenfalls Postleitzahl - diese findet sich aber im Ordner Firma.

Fast alle Variablen sollten weitestgehend selbsterklärend sein, da die einzelnen Bezeichnungen so gut wie möglich den jeweiligen Daten bzw. Informationen entsprechen.

In der Variablenliste sind in einem eigenen Ordner auch sogenannte »Felder« enthalten. Grundsätzlich sind auch Felder Platzhalter für Inhalte aus der Datenbank von JTL-Wawi. Im Gegensatz zu Variablen ändern sich die Daten von Feldern pro Zeile in einer Tabelle. Variablen hingegen bleiben pro Seite unverändert. Von der Handhabung her, also z. B. beim Einfügen des gewünschten Platzhalters in ein Projekt, spielt es aber keine Rolle, ob es sich um eine Variable oder um ein Feld handelt.

Das Einfügen von Variablen in Ihr Projekt ist denkbar einfach: Sie wählen die gewünschte Variable aus der Variablenliste mit der Maus aus, halten die linke Maustaste gedrückt, ziehen die Variable so an die gewünsche Stelle in Ihrem Projekt und lassen die Maustaste wieder los.

Mit Hilfe von Variablen und Feldern lässt sich somit eine Vielzahl von Gestaltungswünschen bei den verschiedenen Projekten umsetzen.

Der Formulareditor bietet darüber hinaus noch viele weitere Anwendungsmöglichkeiten. Bereits im Kapitel Objekte haben wir kurz angesprochen, dass sich Variablen mit »festen« Texten kombinieren bzw. verknüpfen lassen. Hierfür werden »Formeln« und »Ausdrücke« verwendet. In diesen Elementen wiederum, können feststehende Texte und Variablen in sogenannte »Funktionen« eingesetzt werden, die dann über »Operatoren« miteinander verknüpft werden.

Es geht auch hier wieder sehr schnell um tiefergehende Details, für die es sinnvoll ist, sich ausreichend Zeit für die Einarbeitung zu nehmen. Aber auch diese weiterführenden Möglichkeiten dürften für den Großteil der Anwender von JTL-Wawi keine sonderliche Rolle spielen, solange Sie nicht planen, komplette Projekte bzw. Vorlagen von Grund auf neu zu gestalten. Möchten Sie sich dennoch ausführlicher über diese Themen informieren, finden Sie viele weitere nützliche Informationen im PDF-Handbuch (Download hier) ab Seite 20 ff. (Kapitel 2.3 Variablen, Formeln und Ausdrücke).


Ebenen

Formulareditor Ebenen.png

Im linken oberen Fensterbereich des Formulareditors sehen Sie die Toolliste, auf die wir schon im Objekte kurz eingegangen sind. Einer der Reiter trägt die Bezeichnung Ebenen. Wie der Name schon sagt, zeigt dieses Fenster die verschiedenen Darstellungsebenen des aktuellen Projektes an. Ebenen sind in etwa vergleichbar mit verschiedenen Folien für einen Overhead-Projektor. Auf jeder einzelnen Folie können einzelne Elemente stehen, die erst in Verbindung mit anderen Folien ein schlüssiges Gesamtbild ergeben. Nicht anders verhält es sich auch mit den Ebenen eines Projektes im Formulareditor.

Ebenen fassen sozusagen eine Reihe von Objekten zusammen, die dadurch auf einen Klick gesammelt ein- und ausgeblendet werden können. Dies ist vor allem bei komplexeren Projekten sehr hilfreich. So kann es z. B. eine Ebene geben, in der die Kundenanschrift, das Datum und der Titel des Dokuments (z. B. die Überschrift »Angebot«) zusammengefasst sind. Eine weitere Ebene enthält z. B. alle Objekte, die sowohl auf der ersten Seite als auch auf sämtlichen Folgeseiten erscheinen sollen, wie bspw. Ihr Logo, Ihre Fußzeile und die Seitenzahl.

Für jede einzelne Ebene und somit auch für die Objekte, die dieser Ebene zugeordnet sind, können Sie also spezielle Einstellungen vornehmen.

Sie blenden Ebenen ein oder aus, indem Sie im Ebenenfenster der Toolliste (siehe Abbildung) den Haken in der Checkbox der einzelnen Ebenen durch einen Klick setzen bzw. entfernen.

Um einzelne oder mehrere Objekte einer bestimmten Ebene zuzuweisen, markieren Sie zunächst die entsprechenden Objekte. Mehrere Objekte markieren Sie, indem Sie die Taste -Strg- während des Anklickens gedrückt halten. Wählen Sie dann aus dem Kontextmenü (Klick auf die rechte Maustaste) den Befehl Ebene zuweisen.... Daraufhin öffnet sich ein Dialogfenster, das die derzeit verfügbaren Ebenen des Projektes auflistet. Wählen Sie nun die gewünschte Ebene aus, der die markierten und ausgewählten Objekte zugewiesen werden sollen und klicken Sie dann auf -OK-.

Auch zu diesem Thema hält das PDF-Handbuch weitere ausführliche Informationen bereit. Sie finden diese ab Seite 75 (Kapitel 4.3 Arbeiten mit Darstellungsebenen)


Editieren von Druckvorlagen

bis Version 0.99894

Um eine Druckvorlage bearbeiten und anpassen zu können, ist es natürlich notwendig, die gewünschte Vorlage zunächst auszuwählen und zu öffnen.


Der weitere Verlauf kann sich nun sehr unterschiedlich gestalten, je nachdem welche Änderungen und Anpassungen Sie vornehmen möchten.
Entnehmen Sie die weiteren Schritte zum Bearbeiten der Vorlage daher bitte der jeweiligen Kurzanleitung (HowTo).

Nachdem Sie sie gewünschten Änderungen vorgenommen haben, schließen Sie die geänderte Vorlage. Sie erhalten daraufhin eine Abfrage, ob die vorgenommenen Änderungen in der Vorlage gespeichert werden sollen. Bestätigen Sie diese Abfrage mit -Ja-.

Schleudergefahr.png
Verwenden Sie bitte ausschließlich diesen beschriebenen Weg, um editierte bzw. bearbeitete Vorlagen zu speichern und keinesfalls die Funktion Speichern als aus dem Menü Datei im Formulardesigner selbst, da hierbei keine Verknüpfungen mit JTL-Wawi gespeichert werden.


ab Version 0.99896

Um eine Druckvorlage bearbeiten und anpassen zu können, ist es natürlich notwendig, die gewünschte Vorlage zunächst auszuwählen und zu öffnen.


Info.png

Tipp: Sie können auf Wunsch parallel mit der Wawi weiter arbeiten, indem Sie eine zweite Instanz der Wawi öffnen.



Der weitere Verlauf kann sich nun sehr unterschiedlich gestalten, je nachdem welche Änderungen und Anpassungen Sie vornehmen möchten.
Entnehmen Sie die weiteren Schritte zum Bearbeiten der Vorlage daher bitte der jeweiligen Kurzanleitung (HowTo).

Nachdem Sie sie gewünschten Änderungen vorgenommen haben, schließen Sie die geänderte Vorlage. Sie erhalten daraufhin eine Abfrage, ob die vorgenommenen Änderungen in der Vorlage gespeichert werden sollen. Bestätigen Sie diese Abfrage mit -Ja-. Sie können auch über die blaue Diskette oben links oder den Menüpunkt Speichern die Änderungen speichern.


Schleudergefahr.png
Verwenden Sie keinesfalls die Funktion Speichern als aus dem Menü Datei im Formulardesigner selbst, da hierbei keine Verknüpfungen mit JTL-Wawi gespeichert werden.



Arbeitserleichterung beim Editieren von Vorlagen

Um sich die Bearbeitung von Druckvorlagen zu vereinfachen bzw. um einzelne Bestandteile von Druckvorlagen in andere Vorlagen zu kopieren, könnte Ihnen folgende Vorgehensweise behilflich sein:

Achten Sie jedoch darauf, dass Sie kopierte Objekte aus der Zwischenablage auch in die korrekten bzw. »passenden« Ebenen der zu bearbeitenden Vorlage einfügen.

Sie können auf diese Weise erheblich Zeit sparen, zumal kopierte Objekte beim Einfügen automatisch genau dort eingefügt werden, wo sie sich auch in der ursprünglichen Vorlage befinden.


Hinweis bei Verwendung von US-Versionen von Microsoft Windows

Sollten Sie eine US-Version von Microsoft Windows verwenden, bzw. englische Ländereinstellungen verwenden, kann es vorkommen, dass Ihre Dokumente mit mehr Seiten ausgegeben werden, als dies von Ihnen beabsichtigt ist. Der Grund hierfür sind die abweichenden Länder- bzw. Maßeinstellungen dieser Versionen, da in diesen Fällen die Maßeinheit Inch, anstatt Millimeter verwendet werden.

Wechseln Sie in einem solchen Fall bitte in die Systemsteuerung von Windows und wählen Sie dort den Punkt Regions- und Sprachoptionen und ändern Sie im Reiter Format die Ländereinstellung auf Deutschland (Deutsch).



Druckvorlagen HowTo's

HowTo: Wie binde ich meinen Briefkopf / ein Bild / mein Firmenlogo ein?

Mit Einführung des Formulareditors in JTL-Wawi ändert sich auch die Vorgehensweise, um einen Briefkopf bzw. die bisherige Kopfzeile in Ihre Dokumente einzubinden. Eine derartige Grafik hinterlegen Sie nun in den einzelnen Projekten, also in den jeweiligen Druckvorlagen. Somit wäre es also auch möglich, die einzelnen Dokumente vollkommen unterschiedlich zu gestalten. In aller Regel wird dies sicherlich nicht gewünscht sein, derartigen Wünschen steht der Formulareditor aber keinesfalls im Weg.

Wir gehen im Folgenden davon aus, dass Ihnen bereits eine Grafikdatei vorliegt, die nach Ihren Wünschen gestaltet ist und die Sie nun als Briefkopf in eine Vorlage einfügen möchten. Für dieses Beispiel wurde eine Grafikdatei mit einer Breite von 21 cm und einer Höhe von 3 cm erstellt. Somit entspricht die Breite der Kopfgrafik der kompletten Breite einer DIN-A4-Seite. Die Datei liegt im png-Format vor. Der Formulareditor kann jedoch mit vielen weiteren gängigen Grafikformaten umgehen, neben dem png-Format z. B. auch mit den Dateiendungen .bmp, .emf, .gif, .jpg, .pcx, .tif und .wmf.

Wie bei allen anderen »Bausteinen« eines Projektes bzw. einer Vorlage, handelt es sich auch bei einem Bild um ein Objekt, genauer gesagt um ein Bildobjekt.
Es geht also nun darum, ein Bildobjekt einzufügen und dieses im Anschluss auf der Vorlage entsprechend zu platzieren.

Ihre Grafik ist somit bereits in die Vorlage eingefügt. Nun geht es noch darum, einige Angaben der Objekteigenschaften zu bearbeiten, damit die Grafik auch korrekt platziert wird.

Formulareditor Eigenschaften.png


Im linken unteren Fensterbereich des Formulareditors sehen Sie das Toolfenster Eigenschaften. In diesem Fenster werden die Eigenschaften des jeweils ausgewählten bzw. markierten Objekts angezeigt. Die Eigenschaften sind nach Rubriken sortiert, z. B. Daten, Erscheinungsbild, Layout usw. Innerhalb dieser Rubriken sind verschiedene Eigenschaften nochmals als Gruppen zusammengefasst. Sie erkennen dies daran, dass vor den einzelnen Gruppen kleine Plus- und Minus-Symbole angezeigt werden.

Um einzelne Eigenschaften zu ändern, klicken Sie einfach in die Wertespalte.

Für das Vorhaben, unsere inzwischen eingefügte Kopfgrafik korrekt zu platzieren, werfen Sie bitte zunächst einen Blick in die Rubrik Daten und dort auf den Eintrag Originalgröße. Wie anfangs angesprochen, gehen wir in unserem Beispiel davon aus, dass die bereits vorhandene Grafikdatei schon in den korrekten Abmessungen vorliegt (21 x 3 cm). Achten Sie daher bitte darauf, dass in der Wertespalte der Einträge Originalgröße und Proportionen erhalten der Wert Ja ausgewählt ist (siehe Abbildung).

Etwas weiter unten in der Eigenschaftsliste finden Sie die Rubrik Layout und innerhalb dieser Rubrik die Gruppe Position.

Ändern Sie nun die Werte für Breite und Höhe des Objekts auf die Maße der Grafikdatei. In unserem Beispiel wären dies also 210 mm für die Breite und 30 mm für die Höhe.
Formulareditor Pos Breite Hoehe.png Die Größe des Objekts ändert sich nun bereits auf dem Arbeitsbereich.

Die eigentliche Positionierung können Sie nun grundsätzlich vornehmen, indem Sie das ausgewählte Objekt mit der Maus an die gewünschte Stelle verschieben. Je nachdem, um welche Art von Druckvorlage es sich handelt, ist diese Möglichkeit sicher oftmals ausreichend. Wenn es aber um eine exakte Positionierung eines Objektes geht, ist das Verschieben mit der Maus natürlich eine doch sehr ungenaue Möglichkeit. Für diesen Zweck können Sie die Positionierung des Objekts auch über die Eigenschaftsliste eingeben. Auf diese Weise lassen sich die Werte auf ein Zehntel Millimeter genau angeben.

Klicken Sie hierfür doppelt auf den Eintrag Position in der Eigenschaftsliste. Daraufhin öffnet sich ein Dialogfenster, in dem Sie die exakte Positionierung angeben können. Weitere Infos zu den Möglichkeiten der Positionierung finden Sie im PDF-Handbuch ab Seite 73 (Kapitel 4.2.4 Größe und Position).

Auf diese Weise ist es problemlos möglich, die eingefügte Kopfgrafik z. B. so zu platzieren, dass nach links und nach oben der Abstand zum Rand 0,0 mm beträgt. Dieses Beispiel ist vor allem dann interessant, wenn Ihr Drucker auch die Möglichkeit bietet, randlos zu drucken oder wenn Sie manche Dokumente generell per PDF versenden möchten.

Um das Ergebnis zu betrachten, wählen Sie unterhalb des Arbeitsbereichs den Ansichtsmodus Vorschau (rechter Reiter).


Entspricht das Ergebnis Ihren Vorstellungen, schließen Sie die Vorlage und bestätigen Sie die Abfrage, ob die durchgeführten Änderungen gespeichert werden sollen, mit -Ja-.


HowTo: Wie setze ich eine Hintergrundgrafik / ein Wasserzeichen ein?

Die Vorgehensweise, um eine Hintergrundgrafik bzw. ein Wasserzeichen in Ihre Vorlage einzufügen, ist in weiten Teilen mit dem Ablauf aus diesem Kapitel identisch. Auch hier fügen Sie zunächst ein Bildobjekt auf die genannte Weise ein und platzieren dieses Bildobjekt nach Ihren Wünschen.

Der Unterschied zwischen einem »normal« eingefügten Bild und einer Hintergrundgrafik besteht lediglich darin, dass sich das eingefügte Bild sozusagen »hinter« den anderen Texten und Inhalten der Vorlage befinden soll. Auch hier bietet sich der Vergleich von transparenten Folien auf einem Overhead-Projektor gut an.

Öffnen Sie (wie in Abschnitt beschrieben) also zunächst wieder die gewünschte Vorlage. Folgen Sie danach den Schritten aus diesem Kapitel um die gewünschte Grafik einzufügen und zu positionieren.

Nach diesen Schritten, ist es nun also zusätzlich notwendig, das Bildobjekt »hinter« die anderen Objekte zu bringen.

Dies erreichen Sie sehr schnell auf folgende Weise:

Formulareditor Anordnen.png


Das Bildobjekt wird hierdurch der hintersten bzw. untersten »Schicht« Ihrer Vorlage zugeordnet und sämtliche anderen Objekte werden dadurch »über« dem Bildobjekt (also z. B. einem Wasserzeichen) gedruckt.


HowTo: Wie ändere ich meine Fußzeile?

Die in den Vorlagen enthaltene Fußzeile beinhaltet standardmäßig die Bankverbindung Ihrer Firma (also den Namen der Bank, die Bankleitzahl und die Kontonummer) und die USt.-ID. Diese Informationen werden aus den Daten generiert, die Sie in den Firmeneinstellungen in JTL-Wawi hinterlegt haben. Die Fußzeile ist zudem eine eigene Ebene und als solche im Toolfenster (Reiter Ebenen) sichtbar.

Formulareditor Fusszeile Std.png


Ein praxisnahes Beispiel für die Änderung der Fußzeile könnte z. B. sein, dass die bestehende Fußzeile noch um die Informationen zu IBAN und BIC in der Fußzeile ergänzt werden soll.

Gehen Sie hierfür wie folgt vor:

Dem Toolfenster Eigenschaften können Sie in der Rubrik Layout entnehmen, dass das Objekt eine Höhe von 10 mm hat. Durch das spätere Hinzufügen von IBAN und BIC werden die Informationen aller Voraussicht nach nicht mehr in eine einzige Zeile passen. Sofern Sie die derzeitige Schriftgröße also nicht deutlich verkleinern wollen (was für die Lesbarkeit nicht zu empfehlen ist), ist es in diesem Fall sinnvoll, einen Zeilenumbruch zu verwenden, damit IBAN und BIC in einer neuen Zeile gedruckt werden können.

Formulareditor Fusszeile vergroessern.png


Formulareditor Fusszeile Abs-Eig.png



Nun geht es also darum, nach der ersten (bereits vorhandenen) Zeile einen Zeilenumbruch einzufügen und dann in einer neuen Zeile die Informationen zu IBAN und BIC einzufügen.






Die auf diese Weise hinzugefügten festen Texte und die eingefügten Variablen sollten danach wie folgt aussehen:


Sofern die durchgeführten Änderungen Ihren Wünschen entsprechen, schließen Sie die bearbeitete Vorlage und bestätigen Sie die Abfrage, ob die durchgeführten Änderungen gespeichert werden sollen, mit -Ja-.


HowTo: Wie ändere ich die Schriftgröße, Schriftart usw. eines Textobjektes?

Das Ändern von Schriftarten oder Schriftgrößen kann aus verschiedenen Gründen gewünscht oder notwendig sein. Soll bspw. die Schriftart Ihrer Angebote, Rechnungen usw. zum sonstigen Erscheinungsbild Ihres Unternehmens passen (Stichwort: Corporate Identity), führt an der Anpassung kaum ein Weg vorbei. Es kann aber auch ganz praktische Gründe geben, warum bestimmte Texte z. B. in einer kleineren Schriftgröße gedruckt werden sollen. Manche Texte würden ansonsten vielleicht nicht auf bestimmte Etiketten oder in eine Tabellenspalte passen.

Anhand des Beispiels der Kundenadresse zeigen wir Ihnen im Folgenden, wie Sie Textobjekte formatieren können.

Es öffnet sich folgendes Fenster:


Im linken Fensterbereich sind die einzelnen Absätze aufgeführt, die in diesem Textobjekt enthalten sind. Textobjekte können beliebig viele Absätze enthalten, wobei jeder einzelne Absatz völlig unterschiedliche Darstellungseigenschaften besitzen kann, bzw. individuell formatiert sein kann. Der Absatz, der die Postleitzahl und den Ort enthält, könnte somit in einer anderen Schriftart- und größe gedruckt werden, als die übrigen Zeilen. Sollen alle Absätze jedoch einheitlich formatiert werden (wovon wir in diesem Beispiel ausgehen), so müssen Sie die gewünschten Einstellungen nicht für jeden Absatz neu vornehmen. Markieren Sie hierfür alle aufgeführten Absätze, indem Sie während dem Anklicken mit der linken Maustaste die Taste »Strg« auf Ihrer Tastatur gedrückt halten.

Im rechten Fensterbereich können Sie nun die gewünschten Formatierungen für die markierten Absätze vornehmen. Die Rubriken Schrift und Layout sind mit einem kleinen Kreuz versehen, was Ihnen zeigt, dass sich in dieser Rubrik noch weitere Punkte befinden. Ein Klick auf dieses kleine Kästchen listet sämtliche Eigenschaften auf. Auf diese Weise können Sie neben Schriftart und Schriftgröße z. B. auch die Farbe und Laufweite der Schrift verändern und weitere Formatierungen festlegen (z. B. fett, unterstrichen usw.). All diese Einstellungsmöglichkeiten dürften selbsterklärend sein.

Weitere Möglichkeiten zur Formatierung stehen Ihnen etwas weiter unten in der Rubrik Layout zur Verfügung. Hier bestimmen Sie unter anderem den Abstand der einzelnen Absätze zueinander, den Zeilenabstand oder die Textausrichtung (links, zentriert usw.).

Die durchgeführten Änderungen können Sie wie immer über die Layoutansicht Vorschau überprüfen, bevor Sie die geänderte Vorlage abspeichern.


HowTo: Wie ändere ich die Schriftart usw. von Textobjekten in der Positionstabelle?

Auch die Textobjekte innerhalb der Positionstabelle in Angeboten, Rechnungen usw. können Sie nach Ihren Wünschen anpassen und formatieren. Grundsätzlich funktioniert die Anpassung dieser Texte nicht anders, wie in diesem Kapitel beschrieben, lediglich der »Weg« zu den einzelnen Textobjekten gestaltet sich ein wenig anders.

Formulareditor Objekte BerCont.png


Im Arbeitsbereich sehen Sie nun die Tabelle, die in diesem Berichtscontainer enthalten ist.


Von Bedeutung sind in diesem Fenster hauptsächlich die beiden Reiter Kopfzeile und Datenzeile (siehe Abbildungen).


In diesen beiden Reitern sind nun also die einzelnen Inhalte der Positionstabelle aufgelistet.
Bei den Inhalten des Reiters Kopfzeile handelt es sich dabei um feste Texte; dies sind sozusagen die Überschriften der einzelnen Spalten innerhalb der Postionstabelle. Möchten sie also beispielsweise die Überschrift »G-Preis« ändern und stattdessen lieber die Bezeichnung »Gesamt« verwenden, sind Sie in diesem Reiter an der richtigen Stelle. Im Reiter Datenzeile ändern Sie hingegen die Schriftarten, -größen usw. der tatsächlichen Positionszeilen. Diese Inhalte bestehen folglich aus den jeweiligen Variablen.

Die Formatierung, also das Verändern von Schriftarten, Schriftgrößen, Farben usw. erfolgt nun in gewohnter Weise im rechten Fensterbereich in der Rubrik Erscheinungsbild. Die Vorgehensweise ist somit mit dem Ablauf identisch, den wir in diesem Kapitel bereits beschrieben haben.


HowTo: Wie implementiere ich Produktbilder in die Positionstabelle?

In der Vergangenheit wurde an verschiedenen Stellen der Wunsch geäußert, Miniaturbilder der einzelnen Artikel zum Beispiel in Angebote implementieren zu können. Ein solches Vorhaben lässt sich durch den Formulardesigner nun umsetzen.

Grundsätzlich sollten Sie sich bei der Verwendung von Bildern in einem Angebot (oder auch anderen Vorlagen) darüber im Klaren sein, dass der benötigte Platz für die Artikelbilder natürlich zu Lasten des verfügbaren Platzes von anderen Informationen geht. Es liegt daher nahe, die Breite der Artikelbeschreibung entsprechend zu verringern, um auf diese Weise Platz für ein Artikelbild zu schaffen.

Nachfolgend möchten wir versuchen, Ihnen die einzelnen Schritte aufzuzeigen, mit denen Sie Miniaturbilder der Artikel in die Positionstabelle integrieren. Die Positionstabelle ist so hinterlegt, dass sie sich je nach bestimmten Einstellungen unterschiedlich darstellt. Vergeben Sie bspw. einen Rabatt für einen oder mehrere Artikel innerhalb Ihres Angebots, so wird automatisch auch eine entsprechende Rabatt-Spalte ausgegeben. Die Positionstabelle besteht daher aus zwei Kopfzeilen und demzufolge auch zwei Datenzeilen; einmal für den Fall, dass ein Rabatt vorhanden ist und für den Fall, dass kein Rabatt vorhanden ist. Dies ist wichtig zu wissen, da es die Einbindung eines Artikelbildes erforderlich macht, einzelne Spaltenbreiten in der Positionstabelle zu ändern.

Formulareditor Layout Tab.png


Formulareditor Objekte BerCont DC.png



Formulareditor neue Spalte Text.png


Der linke Fensterbereich sollte anschließend wie folgt aussehen:

Formulareditor neue Spalten Kopfzeile.png


Sie haben somit zwei neue Überschriftspalten zwischen der Artikelnummer und der Artikelbezeichnung eingefügt. Da es sich hierbei wie gesagt nur um die Kopfzeilen handelt, ist es nun natürlich noch notwendig, auch die eigentliche Variable für das Artikelbild einzufügen.

Formulareditor neue Spalte Bild.png


Formulareditor Variable einf Bild.png


Der linke Fensterbereich sollte anschließend wie folgt aussehen:

Formulareditor neue Spalten Datenzeile.png

Auf diese Weise haben Sie nun die Variablen für das Artikelbild eingefügt.


Das Ergebnis Ihrer Änderungen können Sie über die Layoutansicht Vorschau kontrollieren und sollte in etwa wie auf folgender Abbildung aussehen:

HowTo: Wie erstelle ich ein Element, das nur auf der ersten Seite oder nur auf Folgeseiten gedruckt werden soll?

Bei der Erstellung und Anpassung von Druckvorlagen wird es oftmals Objekte geben, die aus Gründen der Übersicht oder aus Gründen der Gestaltung nicht auf jeder Seite gedruckt werden sollen. Der Briefkopf ist bspw. ein typisches Element, das nur auf der ersten Seite einer Vorlage ausgegeben werden soll. Die Angabe der Seitenzahl hingegen soll meist nur dann überhaupt gedruckt werden, wenn das spätere Dokument auch tatsächlich mehr als eine Seite umfasst. Denkbar sind noch viele weitere Objekte, z. B. ein Hinweis auf Urlaubszeiten, die Änderung einer Bankverbindung, ein Hinweis auf die Teilnahme an einer Messe und vieles mehr.

Der in JTL-Wawi integrierte Formulardesigner stellt (im Gegensatz zu gängigen Textverarbeitungsprogrammen) keine separaten Seitenansichten für die erste Seite und etwaige Folgeseiten dar. Vielmehr werden sämtliche Inhalte immer auf einer Seite dargestellt, also sowohl Objekte, die nur auf der ersten Seite dargestellt werden sollen, als auch Objekte, die nur auf Folgeseiten ausgegeben werden sollen. Im Gegenzug können einzelne Objekte und ganze Ebenen aber ein- und ausgeblendet werden, was zu einer deutlich höheren Übersichtlichkeit beiträgt.

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Ansätze, wie Sie erreichen, dass bestimmte Inhalte nur auf der ersten Seite oder nur auf Folgeseiten gedruckt werden.

Formulareditor Ebenen.png


Der erste Weg führt, wie schon erwähnt, über die Verwendung der Darstellungsebenen. Bei den standardmäßig bereits hinterlegten Vorlagen (in unserem Beispiel die Vorlage für Angebote) wurden bereits Objekte mit Hilfe der Ebenen zusammengefasst. Im Reiter Ebenen der Toolliste (links oben) erkennen Sie dies daran, dass diese Ebenen auch entsprechend benannt wurden (Ebene »Erste Seite« und »Folgeseiten«). Die Darstellungsebene »Erste Seite« beinhaltet demnach Objekte, die ausschließlich auf der ersten Seite gedruckt werden. Blenden Sie alle Ebenen bis auf diese Ebene aus, erkennen Sie, dass es sich hierbei um die Objekte für Absender- bzw. Firmenangaben, die Kundenanschrift und die Überschrift der Vorlage handelt.
Bitte beachten Sie aber den feinen Unterschied: die Objekte der Ebene »Erste Seite« werden ausschließlich auf der ersten Seite dargestellt. Dies bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass nicht auch noch andere Objekte (aus einer anderen Ebene) auf der ersten Seite gedruckt werden. So ist bspw. das Objekt für das (Erstellungs-)Datum des Dokuments nicht in der Ebene »Erste Seite« enthalten, sondern in der Ebene »Basis«. Es wäre also falsch anzunehmen, dass nur in der Ebene »Erste Seite« immer ausnahmslos alle Objekte enthalten sind, die auf der ersten Seite gedruckt werden.

Für jede einzelne Ebene können Sie sogenannte Darstellungsbedingungen festlegen, mit denen Sie bestimmen, ob diese Ebene (und deren Objekte) überhaupt gedruckt werden soll und wenn ja, unter welchen Bedingungen dies geschehen soll. Die von Ihnen festgelegten Darstellungsbedingungen einer Ebene beziehen sich auf sämtliche Objekte, die in dieser Ebene enthalten sind. Diese Vorgehensweise bietet sich folglich also dann an, wenn es sich nicht um die Darstellung eines einzelnen Objektes handelt, sondern wenn für mehrere zusammengefasste Objekte die gleichen Bedingungen gelten sollen.

Um die Darstellungsbedingung einer Ebene festzulegen, führen Sie einen Doppelklick auf eine der Ebenen im Reiter Ebenen des Toolfensters (linker oberer Fensterbereich) aus. (Alternativ können Sie auch aus dem Kontextmenü (durch Klick auf die rechte Maustaste) den Eintrag Ebenen bearbeiten wählen).


Es öffnet sich daraufhin folgendes Fenster:


Entscheidend in diesem Fenster ist nun das Feld »Bedingung«.

Die Bedingung

Page() = 1

besagt im oben gezeigten Fenster, dass die Ebene »Erste Seite« (und damit alle Objekte, die dieser Ebene zugewiesen wurden), nur ausschließlich auf der ersten Seite gedruckt werden.

Die Bedingung

Page() <> 1

(hinterlegt bei der Ebene »Folgeseiten«) legt hingegen fest, dass die Objekte dieser Ebene auf allen Seiten gedruckt werden, mit Ausnahme der ersten Seite.

Auf diese vorgenannte Weise können Sie also die Darstellungsbedingung für ganze Ebenen mit allen ihr zugewiesenen Objekten festlegen.

Eine andere Möglichkeit, um festzulegen, dass Objekte nur auf der ersten Seite oder nur auf Folgeseiten gedruckt werden sollen, besteht darin, dies individuell für einzelne Objekte festzulegen. In diesem Fall markieren Sie zunächst das gewünschte Objekt in der Layout-Ansicht. Im Toolfenster Eigenschaften (im linken unteren Fensterbereich). Dort finden Sie in der Rubrik Layout den Eintrag Darstellungsbedingung (siehe Abbildung).


Auch hier haben Sie nun die Möglichkeit, die gewünschte Darstellungsbedingung zu definieren.

Die sicherlich gebräuchlichsten Bedingungen haben wir wie folgt kurz für Sie zusammengefasst:

BEDINGUNG DARSTELLUNGSWEISE
Page() = 1 Das Objekt wird nur auf der ersten Seite gedruckt
Page() <> 1 Das Objekt wird auf allen Seiten gedruckt, mit Ausnahme der ersten Seite
Page() < 5 Das Objekt wird auf allen Seiten bis zur fünften Seite gedruckt (fünfte Seite ausgenommen)
Page() > 5 Das Objekt wird auf allen Seiten nach der fünften Seite gedruckt (ab der sechsten Seite)
Page() <= 5 Das Objekt wird auf den ersten vier Seiten und der fünften Seite gedruckt
Page() >= 5 Das Objekt wird auf allen Seiten ab der fünften Seite gedruckt (inklusive der fünften Seite)
not lastpage() Das Objekt wird auf allen Seiten gedruckt, außer auf der letzten Seite


HowTo: Wie kann ich die Positionen innerhalb des Berichtscontainers sortieren?

Für bestimmte Listen, wie die Packliste, Inventurliste oder Preisliste, kann es sinnvoll sein, die aufgeführten Artikel nach bestimmten Kriterien sortiert auszugeben. So könnte eine Packliste z. B. nach den Lagerplätzen sortiert werden.

Für Dokumente wie Angebote, Aufträge, Rechnungen usw. ist eine derartige Sortierung nur sehr bedingt zu empfehlen, da bspw. auch die Position der Versandkosten in eine Sortierung mit einbezogen würden, was in aller Regel nicht gewünscht sein dürfte, da z. B. Versandkosten meist als letzte Position erscheinen sollen.

Am Beispiel der Packliste zeigen wir daher nachfolgend auf, wie Sie eine Sortierung der enthaltenen Positionen vornehmen können.

Formulareditor Vorschau Tab.png


Formulareditor Berichtsstruktur aktiv.png


Formulareditor Berichtsstruktur Pos.png


Formulareditor Pos Sortierung.png

[+] steht hierbei für eine aufsteigende Sortierung (A-Z), [-] steht folglich für absteigende Sortierungen (Z-A).

HowTo: Wie kann ich Artikel-/Kundenattribute drucken?

Möchten Sie die Artikel- oder Kundenattribute in Formularen nutzen, so können diese wie folgt gedruckt werden:

Alias$("Attributename", Positionen.ArtikelAttribute)

Hier wird der Wert des Artikelattributes mit dem Namen "Attributename" ausgegeben.

Diese Attributarten stehen zur Verfügung:

Positionen.ArtikelAttribute - Artikelattribute
Positionen.ArtikelFunktionsAttribute - Artikel-Funktionattribute
Vorgang.Kunde.Attribute - Kundenattribute

Druckvorlagen importieren / exportieren

Mit Hilfe der Import- bzw. Exportfunktion innerhalb der Druckvorlagenverwaltung können Sie einzelne Druckvorlagen problemlos importieren bzw. exportieren. Dies ist bspw. hilfreich, wenn Sie bestimmte Vorlagen mit anderen Nutzern von JTL-Wawi austauschen möchten. So ersparen Sie sich möglicherweise die Arbeit, eine Vorlage für bestimmte Anwendungen selbst erstellen zu müssen. Im Gegenzug können andere Nutzer vielleicht auch von Ihren erstellten Vorlagen profitieren.


Import von Druckvorlagen

Um eine bereits vorhandene Vorlage importieren zu können, muss neben der Standardvorlage noch eine weitere (neue) Vorlage existieren. Diese wird anschließend durch Ihre importierte Datei ersetzt.
Gehen Sie daher bitte wie folgt vor:


Export von Druckvorlagen

Der Export von Vorlagen ist eigentlich selbsterklärend und gestaltet sich wie folgt:

Die Vorlage wird hierdurch nicht entfernt und verbleibt somit weiterhin in Ihrer Vorlagenliste.

Schleudergefahr.png
Verwenden Sie bitte ausschließlich diesen beschriebenen Weg, um Vorlagen zu exportieren und keinesfalls die Funktion Speichern als aus dem Menü Datei im Formulardesigner selbst, da hierbei keine Verknüpfungen mit JTL-Wawi gespeichert werden.


Stücklisten auf Druckvorlagen bis Version 0.99780

Falls Sie noch die JTL-Wawi Version 780 oder älter verwenden, dann benutzen Sie bitte die unten stehende Anleitung, falls Sie eine neuere JTL-Wawi Version benutzen, benutzen Sie bitte das Howto:

Um in Berichten Stücklisten anzuzeigen, müssen wir tief in die Trickkiste greifen.
List and Label bietet die Möglichkeit, über SQL Queries Informationen direkt aus der Datenbank abzufragen.
Die Variable JTL_DirectQuery macht es möglich.

Syntax: JTL_DirectQuery("SQL Query")

In Bezug auf Stücklisten können über JTL_DirectQuery für die Stücklisten Variable definiert werden.

JTL_DirectQuery ("DECLARE @cName VARCHAR(1024)
SELECT @cName = COALESCE(@cName + '¶', '') + '['+tArt2.cArtNr + '] ' + tArt2.cName from tArtikel
LEFT JOIN tStueckliste ON tStueckliste.kStueckliste = tArtikel.kStueckliste
LEFT JOIN tArtikel AS tArt2 ON tArt2.kArtikel = tStueckliste.kArtikel
WHERE tArtikel.cArtNr='"+Positionen.ArtNr+"'
SELECT cName = @cName")  


Ausgabe:
[Artikelnummer] StücklistenArtikelBezeichnung
[Artikelnummer] StücklistenArtikelBezeichnung
[Artikelnummer] StücklistenArtikelBezeichnung

Beispiel:



Die Abfrage ist natürlich erweiterbar.

Stücklistenkomponenten auf Lieferschein anzeigen lassen

Ab der Wawi Version 781 ist die oben stehende Anleitung nicht mehr nötig, da der Formulareditor die Komponenten der Stückliste kennt und direkt darauf zugreifen kann. Wenn Sie also eine neuere JTL-Wawi Version als die 780 verwenden, dann benutzen Sie dieses How-to.

Individuelle Datenbankabfragen im Formulareditor

Jedem Formular wird eine vorgefertigte Liste mit Variablen zur Verfügung gestellt, die im Formular genutzt werden können. Es kommt dennoch vor, dass man Informationen braucht, die nicht zur Verfügung stehen. Würden wir jedem Formular alle erdenklichen Variablen immer zur Verfügung stellen, wäre einerseits die Liste mit verfügbaren Variablen sehr lang und unübersichtlich, andererseits müssten all diese Informationen vor jedem Druck des Formulars aus der Datenbank geholt und aufbereitet werden, was den Druckvorgang verzögern würde.

Fehlende Informationen können jedoch über individuelle Datenbankabfragen im Formular selbst geholt und verwendet werden.

Jede Formularvorlage kann die Funktion JTL_DirectQuery(string) nutzen, um individuelle Abfragen zu tätigen.

Im Folgenden werden einige Beispiele präsentiert:

Merkmalwert des Merkmals Farbe:

JTL_DirectQuery ("SELECT tMerkmalWertSprache.cWert FROM tMerkmalWertSprache
JOIN tArtikelMerkmal ON tArtikelMerkmal.kMerkmalWert=tMerkmalWertSprache.kMerkmalWert
JOIN tmerkmal on tArtikelMerkmal.kMerkmal=tmerkmal.kMerkmal
WHERE  tArtikelMerkmal.kArtikel="+Fstr$(Artikel.kArtikel,"?")+"
AND tMerkmalWertSprache.kSprache=1
AND tmerkmal.cName='Farbe'")

Man kann jedes andere Merkmal auch referenzieren - man muss lediglich den Wert 'Farbe' auf das Gewünschte ändern, z.B. 'Jahrgang'.

Kundengruppe des Kunden, an den das Formular (Auftrag, Angebot, Rechnung, usw.) geht:

JTL_DirectQuery ("SELECT tKundenGruppe.cName FROM tKunde JOIN
tkundengruppe ON tkundengruppe.kKundengruppe = tkunde.kKundengruppe
WHERE tkunde.cKundenNr='"+JTL.WaWi.Kunde.Kundennummer+"'")

Menge im Zulauf ermitteln

Mit folgender Abfrage kann die Menge im Zulauf auf die Druckformulare (z.B. Preisliste) gebracht werden:

JTL_DirectQuery ("SELECT ISNULL(SUM(ISNULL(tLieferantenBestellungPos.fMenge, 0.0)), 0.0) - ISNULL(SUM(ISNULL(WarenLagerEingang.Menge, 0.0)), 0.0) AS Menge
	FROM tLieferantenBestellungPos
	LEFT JOIN tLieferantenBestellung ON tlieferantenBestellungPos.kLieferantenBestellung = tlieferantenbestellung.kLieferantenbestellung
		AND tlieferantenbestellung.nStatus IN (20, 30, 50)
	LEFT JOIN 
	(
		SELECT tWarenLagerEingang.kLieferantenBestellungPos, ISNULL(SUM(tWarenLagerEingang.fAnzahl), 0.0) AS Menge FROM tWarenLagerEingang
		GROUP BY tWarenLagerEingang.kLieferantenBestellungPos
	) AS WarenLagerEingang ON WarenLagerEingang.kLieferantenBestellungPos = tlieferantenBestellungPos.kLieferantenBestellungPos
	WHERE tLieferantenBestellungPos.kArtikel =  "+Fstr$(Artikel.kArtikel,"?"))


Amazon Geschenknachricht abfragen

Mit dieser Abfrage wird die erste vorhandene Geschenknachricht der Bestellung abgefragt werden. Natürlich funktioniert diese Abfrage überall in den Formualren, die einen Bezug zur Bestellung haben, wie etwa Lieferschein, Auftrag, Rechnung, Fulfillmentauftrag, usw.:

JTL_DirectQuery ("select TOP 1 pf_amazon_bestellungpos.cGrusstext FROM pf_amazon_bestellungpos
JOIN tbestellpos ON tbestellpos.kAmazonBestellungPos = pf_amazon_bestellungpos.kAmazonBestellungPos
JOIN tbestellung on tbestellung.kBestellung = tbestellpos.tBestellung_kBestellung
WHERE tbestellung.cBestellNr='"+JTL.WaWi.Vorgang.BestellNr+"' AND cGrusstext!=''")


Bestimmte Variation auf Artikeletikett ausgeben

Möchte man auf Artikeletikett z.B. die Größe mit angeben, so funktioniert das bei Variationskombinationen folgendermaßen:

JTL_DirectQuery ("SELECT teigenschaftwert.cName
FROM teigenschaft
JOIN tEigenschaftKombiWert ON tEigenschaftKombiWert.kEigenschaft = teigenschaft.kEigenschaft
JOIN tartikel on tartikel.kEigenschaftKombi = tEigenschaftKombiWert.kEigenschaftKombi
JOIN teigenschaftwert ON teigenschaftwert.kEigenschaftWert = tEigenschaftKombiWert.kEigenschaftWert
WHERE teigenschaft.cName='Größe'
AND tartikel.kartikel="+ToString$(Artikel.kArtikel))

teigenschaft.cName='Größe' kann natürlich individuell angepasst werden. Wichtig ist nur, dass die Schreibweise exakt übereinstimmt mit dem Namen der Variation.

Dynamische Dateinamen mit DotLiquid

die Dateinamen werden über die Template-Sprache DotLiquid definiert. Dabei ist zu beachten, dass die Dateinamen (genau wie Drucker, Anzahl der Seiten, etc.) in der Vorlagenverwaltung vergeben werden. Die Werte hier werden für jeden Benutzer auf jedem Arbeitsplatz getrennt gespeichert. Möchte man für eine einzelne Ausgabe abweichende Einstellungen definieren, dann kann man das direkt bei der Ausgabe unter "Erweitert" machen.

Der ganze Prozess ist dafür ausgelegt, auch große Datenmengen (mehrere hundert Elemente) im Hintergrund auszugeben. Deshalb erfolgen sämtliche Rückmeldungen in der Hintergrundprozessverwaltung (Einstellung -> Hintergrundprozesse). Erfolgreich abgeschlossene Aufgaben verschwinden aus der Liste, mit Fehlern abgebrochene Aufgaben bleiben in der Liste erhalten. Die genaue Fehlermeldung kann man über dieses Fenster ebenfalls abrufen.

Damit der Vorgang komplett ohne Nutzeraktion ablaufen kann muss man vorgeben, was geschehen soll, wenn eine Datei bereits existiert: Die Datei kann entweder überschrieben werden, die Ausgabe kann übersprungen werden, oder es kann eine fortlaufende Nummer (Rechnung.pdf, Rechnung (1).pdf, Rechnung (2).pdf, etc.) angefügt werden. Die Nummer ist fortlaufend, d.h. es handelt sich hierbei nicht um die Rechnungsnummer oder ähnliches.

DotLiquid ist eine .NET Implementierung der Liquid-Templatesprache. Dabei gelten folgende Einschränkungen / Besonderheiten: alle Variablen aus List&Label stehen auch in DortLiquid zur Verfügung es gibt einige Spezialvariablen (s.u.) Filter müssen in CamelCase geschrieben werden, z.B. "Date" statt "date" Datumsstring werden im .NET-Format angegeben, nicht im Ruby-Format


Weitere Erläuterungen, Beispiele und eine Übersicht über alle allgemein in DotLiquid verwendbaren Variablen finden Sie im Bereich Arbeiten mit DotLiquid.


Folgende Variablen stehen bereit:

Variablen werden immer mit geschweiften Klammern angegeben: Aus der Variable Verzeichnisse.Desktop wird also

{{ Verzeichnisse.Desktop }}


Dies ist beispielsweise der dynamische Standarddateiname zum Speichern:

{{ Verzeichnisse.Desktop }}\{{ Vorgang.Vorgangsid }}.pdf

Hier ein Beispiel für einen dynamischen Dateinamen, der auf Rechnungen abgestimmt ist, im Pfad C:\Rechnungen\ gespeichert wird und Firma, VorgangsID und Erstelldatum der Rechnung durch Unterstriche getrennt enthält:

C:\Rechnungen\{{ Vorgang.Firma.Name }}_{{ Vorgang.Vorgangsid }}_{{ Vorgang.Auftrag.Rechnung.Erstelldatum | Datum: 'yyyy-MM-dd', 'de-DE' }}.pdf

Der Dateiname der Rechnung, die Sie mit diesem Code speichern und im Ordner C:\Rechnungen\ wiederfinden, wäre:

Ihre Firma_Rechnung 55_2013-11-07.pdf

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